Eine kindliche Philosophie der Welt auf der Basis des Alterns oder "DER HARTMUT ERKLERT EUCH DI WELT"
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.01.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
30950 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638248365
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Kindheit im Comic, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Kind? Nun ja, vielleicht ist es ja von höherer Bedeutung nicht mit dem
Erwachsensein zu beginnen, sondern mit der Kindheit? Jeder von uns Menschen ist,
wird oder war es - ein Kind. Ein Kind mit Bewusstsein, mit einer eigenen Vorstellung,
mit Ansichten und Meinungen und mit vielem, vielem mehr. Und wir alle, oder ich will
lieber sagen fast alle, da ich diese Annahme hier nicht generalisieren möchte, haben uns, sofern wir unsere Kindheit als abgeschlossen betrachten, eigentlich nichts
sehnlicher gewünscht, als so schnell wie nur irgendwie möglich ,gross' zu werden.
Doch kann uns das denn wirklich gelingen, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt
sagen können: ,Nun bin ich erwachsen!', oder: ,Nun bin ich kein Kind mehr!'?
Ein Kind als eigenständige Person und ein Kind in einer eigenständigen Welt. Und
diese Welt als eine eigene Welt mit einem Sichtbild namens Ich, um das zu sein, was
man ist, ein Kind.
Oder noch anders! Wir Leben einen Film und dieser Film ist für alle Hauptdarsteller in
seiner Gesamtheit nicht vollständig wahrnehmbar, aber das geht ja auch gar nicht bei
ca. 6 Milliarden Hauptdarstellern. Der Hauptdarsteller ist oder besser sollte man sein
ganzes Leben lang sein, nur man muss ja einmal irgendwann bewusst mit den
,Dreharbeiten' anfangen. Und die Antwort auf die hier gerade eben nicht gestellte
Frage lautet: Die Kindheit!. Alle unsere Ursprünge welche sich ausschliesslich auf uns
als Person oder Mensch in diesem Leben beziehen, was davor war bzw. danach
kommt interessiert zwar, sollte hier jedoch aussen vorgehalten werden, fangen in
unseren eigenen Kindheit an. Doch um unsere hier wichtigen Ursprünge betrachten
zu wollen, reicht es, uns unser erwachsenes Kindheitsphänomen ab der III. Phase,
der "Phase des Spielalters" [Abb. I: Entwicklungsmodell der Identität nach Erikson
(1956, S. 150 f.)] zu betrachten.
"Haben sie gern gespielt?"
"Man war mit weniger zufrieden?"
"Heute, ja heute...?"
Doch ich glaube, dass viele von uns früher so waren, wie ihre Kinder heute sind und
unsere Eltern waren so wie wir jetzt. Ich kann mich da natürlich auch täuschen, aber
was würde dagegen sprechen? Kinder entdecken ihre Welt auf ganz eigene Weise,
gewiss mit ein paar Richtlinien, welche sich verständlicher Weise im Laufe der Zeit
verändern mögen. Und eigentlich macht doch alles Spass, was eigentlich verboten ist.
Und was wir als unvernünftig bezeichnen. Warum können wir Erwachsene in den
meisten Lebenslagen nicht auch mal so sein? [...]
Erwachsensein zu beginnen, sondern mit der Kindheit? Jeder von uns Menschen ist,
wird oder war es - ein Kind. Ein Kind mit Bewusstsein, mit einer eigenen Vorstellung,
mit Ansichten und Meinungen und mit vielem, vielem mehr. Und wir alle, oder ich will
lieber sagen fast alle, da ich diese Annahme hier nicht generalisieren möchte, haben uns, sofern wir unsere Kindheit als abgeschlossen betrachten, eigentlich nichts
sehnlicher gewünscht, als so schnell wie nur irgendwie möglich ,gross' zu werden.
Doch kann uns das denn wirklich gelingen, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt
sagen können: ,Nun bin ich erwachsen!', oder: ,Nun bin ich kein Kind mehr!'?
Ein Kind als eigenständige Person und ein Kind in einer eigenständigen Welt. Und
diese Welt als eine eigene Welt mit einem Sichtbild namens Ich, um das zu sein, was
man ist, ein Kind.
Oder noch anders! Wir Leben einen Film und dieser Film ist für alle Hauptdarsteller in
seiner Gesamtheit nicht vollständig wahrnehmbar, aber das geht ja auch gar nicht bei
ca. 6 Milliarden Hauptdarstellern. Der Hauptdarsteller ist oder besser sollte man sein
ganzes Leben lang sein, nur man muss ja einmal irgendwann bewusst mit den
,Dreharbeiten' anfangen. Und die Antwort auf die hier gerade eben nicht gestellte
Frage lautet: Die Kindheit!. Alle unsere Ursprünge welche sich ausschliesslich auf uns
als Person oder Mensch in diesem Leben beziehen, was davor war bzw. danach
kommt interessiert zwar, sollte hier jedoch aussen vorgehalten werden, fangen in
unseren eigenen Kindheit an. Doch um unsere hier wichtigen Ursprünge betrachten
zu wollen, reicht es, uns unser erwachsenes Kindheitsphänomen ab der III. Phase,
der "Phase des Spielalters" [Abb. I: Entwicklungsmodell der Identität nach Erikson
(1956, S. 150 f.)] zu betrachten.
"Haben sie gern gespielt?"
"Man war mit weniger zufrieden?"
"Heute, ja heute...?"
Doch ich glaube, dass viele von uns früher so waren, wie ihre Kinder heute sind und
unsere Eltern waren so wie wir jetzt. Ich kann mich da natürlich auch täuschen, aber
was würde dagegen sprechen? Kinder entdecken ihre Welt auf ganz eigene Weise,
gewiss mit ein paar Richtlinien, welche sich verständlicher Weise im Laufe der Zeit
verändern mögen. Und eigentlich macht doch alles Spass, was eigentlich verboten ist.
Und was wir als unvernünftig bezeichnen. Warum können wir Erwachsene in den
meisten Lebenslagen nicht auch mal so sein? [...]
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