Positivismus: ,Das Wissenschaftskonzept Auguste Comtes' und ,Neues Konzept der Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Worum ging es im Lamprecht-Streit?'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.12.2001
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638105187
Auguste Comte gilt als Begründer der Soziologie und hat mit seiner positiven Methode einige Disziplinen, darunter auch die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, entscheidend beeinflusst. Im Folgenden sollen sein Leben sowie die zentralen Ideen seiner Lehren kurz dargestellt werden.
I.I. Einleitung
Das 17. und 18. Jahrhundert war vor allem durch die Entdeckung der Naturwissenschaften geprägt. Die Menschen entdeckten, dass die Natur von bestimmten Gesetzmässigkeiten beherrscht wurde, welche nacheinander aufgedeckt und in Experimenten nachvollzogen werden konnten. Die Kirche verlor dabei an Überzeugungskraft, konnte die göttliche Ordnung doch immer mehr von den Menschen selbst enträtselt werden.
Diese neuen Erkenntnisse spiegelten sich in verschiedenen Geistesströmungen wider, wie z.B. in der Aufklärung, welche ihren Schwerpunkt in Frankreich hatte. Es kam als Erstes zu einer Reform des Glaubens und der Moral. Die Frage kam auf, ob es ebenfalls möglich sei, auch gewisse naturrechtliche Regeln für das Zusammenleben der Menschen und Staatsformen entdecken zu können. Die Formen der Politik und der staatlichen Institutionen wurden jetzt aus der Natur der Menschen abgeleitet, Gott rückte in den Hintergrund. Daraus folgte die Forderung nach Freiheit und Gleichheit aller Menschen, welche in Frankreich 1789 zur französischen Revolution führte, um den absolutistischen Staat zu stürzen. Neun Jahre später wurde Auguste Comte geboren.
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