Die räumliche Orientierung der Wohnbevölkerung im Kontext abgeschwächter Stadt-Land-Differenzen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.10.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
1052 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638223270
Gesichtspunkt stehen dabei vor allem der zeitliche Ablauf und die räumliche Ausprägung im
nationalen und globalen Kontext im Vordergrund. Der Blickwinkel richtet sich bei weiterer
Differenzierung auf die unterschiedlichen Landnutzungsformen, wie die Wohnsuburbanisierung,
die Einzelhandels- und Gewerbesuburbanisierung. Der vorliegende Aufsatz betont auf
dieser Betrachtungsebene die Suburbanisierung der Wohnstandorte, welche raumnutzungsbezogen
den Beginn des Entstädterungsprozesses einleitete.
Die quantitativ spärliche Literatur zum Thema Suburbanisierung untersucht die verschiedenen
Ausprägungsformen wesentlich im normativen Kontext, beschäftigt sich also mit den gesellschaftlichen
und räumlichen Konsequenzen des Prozesses.1 Zumeist wird dabei die negative
Seite der Suburbanisierung betont, also aus dem politisch-planerischen Blickwinkel werden
Kanalisierungs- und Eingrenzungspotentiale hervorgehoben, mit denen der räumlichdezentralistischen
Entwicklung Einhalt geboten werden kann. Die gewachsenen urbanen
Strukturen werden gedanklich - wenn auch nicht restituiert - zumindest konserviert. Von Seiten
der Stadtsoziologen wird die sozialräumliche Segregation mit der Suburbanisierung in
Verbindung gebracht und negativ bewertet:
"Since it is mainly the middle class that leaves the core city, the proportion of elderly, poor
people, singles, and immigrants increases in the core city creating severe financial problems
for the local authorities."2
Doch können innerhalb eines demokratischen politischen Systems tragfähige Massnahmen ergriffen
werden, um den Prozess zu stoppen? Bahrenberg bestreitet dies3.
Im Zentrum dieser Arbeit soll die kognitive Betrachtungsweise stehen, welche die bis dato vorangeschrittene
Abschwächung der Stadt-Land-Differenzen als gegeben hinnimmt, um so den
Blick auf die Hintergründe und Bezugsverflechtungen der räumlichen und gesellschaftlichen
Ausprägungen zu richten.
1 vgl. Brake, Dangschat, Herfert (Hrsg.), (2001)
2 Bahrenberg (c) (2003), S. 4
3 Bahrenberg (c) (2003), S. 5
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