Körper und Status. Eine Betrachtung von Attraktivität im aktuellen soziokulturellen Kontext
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.02.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
85 (Printausgabe)
Dateigröße
730 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638253413
Geschlechterspezifische Aspekte des Körperkultes werden in den Abschnitten 1.4 "Verkörperung von Weiblichkeit" und 1.5 "Verkörperung von Männlichkeit"
thematisiert. Dabei werden das aktuelle ideale weibliche Körperbild und die Tatsache, dass die Körper von Männern zunehmend einer Ästhetisierung ausgesetzt sind, in den gegenwärtigen gesellschaftlichen Kontext eingebunden.
Das zweite Kapitel (2.) dieser Arbeit versucht das grosse Interesse, welches der Schönheit des Körpers entgegengebracht wird, aus einer weiteren Perspektive zu beleuchten. Es wird dargestellt, inwiefern Attraktivität einen Einfluss auf den Status eines Menschen im alltäglichen Leben hat. Wenn Studien der Attraktivitätsforschung (< 2.2) und alltägliche Erfahrungen zeigen, dass "hübschen" Menschen soziale Vorteile zukommen, kann der Wunsch und das Streben nach Schönheit verständlich und nicht mehr als rein oberflächlich aufgefasst werden. Der Abschnitt 2.1 verdeutlicht zunächst, wie schwer der Begriff der "Schönheit an sich" überhaupt zu greifen ist. In dem Abschnitt der "kultursoziologischen Betrachtungen der Statusrelevanz von Attraktivität" (< 2.3) wird die Bedeutung von Attraktivität in der zunehmenden Unübersichtlichkeit der postmodernen Gesellschaft, vor allem in der Berufswelt, fokussiert.
Der letzte Abschnitt dieser Arbeit (< 2.4) versucht die Attraktivität als Zusammenspiel von rein physischer Schönheit und persönlicher Darstellungskompetenz zu fassen. Dabei werden auch milieuspezifische Unterschiede im Umgang mit Verschönerungsmassnahmen deutlich. Sehr häufig hört man bei der Beschäftigung mit dem Thema "Schönheit" die Einwände: "Auf Persönlichkeit kommt's an. Auf Ausstrahlung. Und darauf, dass man ein guter Mensch ist." (Brigitte 2002, Nr. 13, S. 3).
Aber ganz unwichtig ist gutes Aussehen eben doch nicht.
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