Die Stalinisierung in der SBZ/DDR
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 13.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
129 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638203487
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 2, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Geschichte), Veranstaltung: Proseminar: Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone 1945-1949, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon auf der Potsdamer Konferenz einigten sich die Alliierten auf eine zentrale deutsche
Verwaltungsabteilung, welche für ganz Deutschland 1945 dann auch geschaffen wurde.
Diese sollte unter der Leitung eines alliierten Kontrollrates stehen, hatte jedoch keine
Gesetzgebungskompetenz.
Allerdings war die politische Führung der sowjetischen Besatzungszone schon von Beginn an in den
Händen der nach Moskau emigrierten Kommunisten, welche die sowjetischen Direktiven ausführten.
Andere Antifaschisten und Kommunisten mussten sich unterordnen oder wurden mit Hilfe der sowjetischen
Geheimpolizei ausgeschaltet.1
Jedoch konnte die 1946 entstandene SED bei den Kommunal- und Gemeindewahlen im Herbst 1946
keine absolute Mehrheit erzielen. Aus diesem Grund wurden in der SBZ (und später in der DDR) bei
späteren Wahlen nur noch Einheitslisten der zugelassenen Parteien erlaubt.2
Die Einflüsse aus der Sowjetunion nahmen auch weiterhin zu und führten dazu, dass ab 1948 mit der
Übernahme des spätstalinistischen Sowjetsystems begonnen wurde, welche Auswirkungen auf alle
Bereiche des Lebens in der SBZ/DDR hatte, angefangen bei der Planwirtschaft bis hin zur Stalinisierung
der SED.
Für die DDR als festen Bestandteil des Ostblockes, ist der Stalinismus dann auch spätestens in den 50er
Jahren in der ganzen Gesellschaft bestimmend.
Was aber ist "Stalinismus" ? Eine Klärung des Begriffs fällt nicht leicht, denn in der wissenschaftlichen
Literatur findet man diesen Begriff nur selten erwähnt oder gar erklärt.
Zieht man beispielsweise Literatur wie "Die Gründung der DDR. Von der sowjetischen
Besatzungsherrschaft zum sozialistischen Staat" von Dietrich Staritz, oder "Die Stalinisierung der SED" von
Harold Hurwitz (beides siehe: 6. Literatur) als Hilfsmittel heran, so wird man sehr schnell feststellen, das
der Begriff "Stalinismus" kaum Erwähnung findet und eine Definition - so man denn eine erkennt - nur
unbefriedigend ist.
[...]
1 Vgl. Spittman, Ilse; Helwig, Gisela (Hrsg.): DDR-Lesebuch. Von der SBZ zur DDR 1945-1949. Köln 1989. S. 70
2 Vgl. ebenda
Verwaltungsabteilung, welche für ganz Deutschland 1945 dann auch geschaffen wurde.
Diese sollte unter der Leitung eines alliierten Kontrollrates stehen, hatte jedoch keine
Gesetzgebungskompetenz.
Allerdings war die politische Führung der sowjetischen Besatzungszone schon von Beginn an in den
Händen der nach Moskau emigrierten Kommunisten, welche die sowjetischen Direktiven ausführten.
Andere Antifaschisten und Kommunisten mussten sich unterordnen oder wurden mit Hilfe der sowjetischen
Geheimpolizei ausgeschaltet.1
Jedoch konnte die 1946 entstandene SED bei den Kommunal- und Gemeindewahlen im Herbst 1946
keine absolute Mehrheit erzielen. Aus diesem Grund wurden in der SBZ (und später in der DDR) bei
späteren Wahlen nur noch Einheitslisten der zugelassenen Parteien erlaubt.2
Die Einflüsse aus der Sowjetunion nahmen auch weiterhin zu und führten dazu, dass ab 1948 mit der
Übernahme des spätstalinistischen Sowjetsystems begonnen wurde, welche Auswirkungen auf alle
Bereiche des Lebens in der SBZ/DDR hatte, angefangen bei der Planwirtschaft bis hin zur Stalinisierung
der SED.
Für die DDR als festen Bestandteil des Ostblockes, ist der Stalinismus dann auch spätestens in den 50er
Jahren in der ganzen Gesellschaft bestimmend.
Was aber ist "Stalinismus" ? Eine Klärung des Begriffs fällt nicht leicht, denn in der wissenschaftlichen
Literatur findet man diesen Begriff nur selten erwähnt oder gar erklärt.
Zieht man beispielsweise Literatur wie "Die Gründung der DDR. Von der sowjetischen
Besatzungsherrschaft zum sozialistischen Staat" von Dietrich Staritz, oder "Die Stalinisierung der SED" von
Harold Hurwitz (beides siehe: 6. Literatur) als Hilfsmittel heran, so wird man sehr schnell feststellen, das
der Begriff "Stalinismus" kaum Erwähnung findet und eine Definition - so man denn eine erkennt - nur
unbefriedigend ist.
[...]
1 Vgl. Spittman, Ilse; Helwig, Gisela (Hrsg.): DDR-Lesebuch. Von der SBZ zur DDR 1945-1949. Köln 1989. S. 70
2 Vgl. ebenda
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung