Auffällige Merkmale bei Fahrzeugführern im Straßenverkehr - Die Drogen-Fibel
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Sprache:Deutsch
Fr. 19.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.04.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
57 (Printausgabe)
Dateigröße
6463 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638184939
Fachbuch aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: keine, , Sprache: Deutsch, Abstract: Im beruflichen Alltag - speziell bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugkontrollen - haben wir
wohl alle schon mal Situationen erlebt, in denen uns der Fahrzeugführer "irgendwie komisch"
vorkam. Und das, obwohl er offenbar vorher keinen oder zumindest kaum Alkohol
konsumiert hatte. Oft kamen wir wohlmöglich auf den Gedanken, dass der Fahrer vielleicht
unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte, aber... woran hätten wir das festmachen sollen?
Einige werden vielleicht sogar typische Merkmale festgestellt haben, aber... hätten sie als
Beweise ausgereicht? Befinden wir uns also in so einer Situation, wie ich sie oben
beschrieben habe, dann sind es zunächst zwei Fragen, die wir uns stellen müssen:
1. Welche Merkmale sind drogentyp isch?
2. Reichen die Merkmale für einen Anfangsverdacht?
Jedoch nützen uns weder ein fundiertes Wissen über drogentypische Merkmale, noch eine
gefestigte Rechtssicherheit, wenn wir nicht in der Lage sind, diese Merkmale überhaupt
wahrzunehmen. Geweitete Pupillen sind nicht alles und reichen allein auch nicht aus. Und
die Stimmung und die Motorik des Fahrers tragen dann bestenfalls dazu bei, dass wir
unterschwellig den Eindruck gewinnen, der Typ sei "irgendwie komisch". Je mehr wir zwar
über die Merkmale wissen, desto eher wird unsere innere Alarmglocke bimmeln, jedoch
werden wir nicht drum herumkommen zu lernen, wie wir unsere Wahrnehmung effektiv
einsetzen können. Die beiden Fragen werden wir also durch eine Dritte ergänzen:
1. Welche Merkmale nehme ich wahr?
2. Welche Merkmale sind (davon) drogentypisch?
3. Reichen die Merkmale für einen Anfangsverdacht?
Das Ziel in meinen Vorträgen und Seminaren ist es, aus den Teilnehmern Kollegen zu
machen, die mit einem sensibilisierten Spürsinn auf der einen Seite und einem grossen
verinnerlichten Repertoire an drogentypischen Merkmalen auf der anderen, in der Lage sind,
im Einzelfall rechtlich beurteilen zu können, ob ein Fahrzeugführer im Verdacht steht, unter
Drogeneinfluss zu stehen.
wohl alle schon mal Situationen erlebt, in denen uns der Fahrzeugführer "irgendwie komisch"
vorkam. Und das, obwohl er offenbar vorher keinen oder zumindest kaum Alkohol
konsumiert hatte. Oft kamen wir wohlmöglich auf den Gedanken, dass der Fahrer vielleicht
unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte, aber... woran hätten wir das festmachen sollen?
Einige werden vielleicht sogar typische Merkmale festgestellt haben, aber... hätten sie als
Beweise ausgereicht? Befinden wir uns also in so einer Situation, wie ich sie oben
beschrieben habe, dann sind es zunächst zwei Fragen, die wir uns stellen müssen:
1. Welche Merkmale sind drogentyp isch?
2. Reichen die Merkmale für einen Anfangsverdacht?
Jedoch nützen uns weder ein fundiertes Wissen über drogentypische Merkmale, noch eine
gefestigte Rechtssicherheit, wenn wir nicht in der Lage sind, diese Merkmale überhaupt
wahrzunehmen. Geweitete Pupillen sind nicht alles und reichen allein auch nicht aus. Und
die Stimmung und die Motorik des Fahrers tragen dann bestenfalls dazu bei, dass wir
unterschwellig den Eindruck gewinnen, der Typ sei "irgendwie komisch". Je mehr wir zwar
über die Merkmale wissen, desto eher wird unsere innere Alarmglocke bimmeln, jedoch
werden wir nicht drum herumkommen zu lernen, wie wir unsere Wahrnehmung effektiv
einsetzen können. Die beiden Fragen werden wir also durch eine Dritte ergänzen:
1. Welche Merkmale nehme ich wahr?
2. Welche Merkmale sind (davon) drogentypisch?
3. Reichen die Merkmale für einen Anfangsverdacht?
Das Ziel in meinen Vorträgen und Seminaren ist es, aus den Teilnehmern Kollegen zu
machen, die mit einem sensibilisierten Spürsinn auf der einen Seite und einem grossen
verinnerlichten Repertoire an drogentypischen Merkmalen auf der anderen, in der Lage sind,
im Einzelfall rechtlich beurteilen zu können, ob ein Fahrzeugführer im Verdacht steht, unter
Drogeneinfluss zu stehen.
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