Adenauer und die wirtschaftspolitischen Konzepte der CDU 1945-1949
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.01.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
589 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638461399
Diese Arbeit möchte an Hand von drei Schlüsseldokumenten Adenauers Strategie zur Festigung der Wirtschaftspolitik der neuen Partei mit allen Basisgruppen einerseits, und zur Etablierung seiner selbst an deren Spitze andererseits, nachvollziehen. Bei diesen Dokumenten handelt es sich zum einen um die Beschlüsse des Parteitags von Neheim-Hüstens 1945, der zwar nicht den Beginn der Karriere Adenauers in der CDU darstellte, aber dafür das erste Parteiprogramm unter seinem Einfluss verabschiedete. Des weiteren beschäftigt sich diese Arbeit mit der Abschlusserklärung des Treffens von Ahlen 1947 ("Ahlener Programm") und schliesslich mit den sog. "Düsseldorfer Leitsätze" von 1949, in denen die Soziale Marktwirtschaft offiziell zum Leitsatz der CDU erklärt wurde.
Zwei konträre Begriffe prägten die Grundsatzdiskussion dieser Zeit: Erstens der des "Christlichen Sozialismus", ein noch im Krieg entwickeltes linksliberales Konzept, das gerade in der katholischen Parteibasis innerhalb der britischen Besatzungszone grossen Rückhalt hatte. Der zweite Begriff, die "Soziale Marktwirtschaft", entstand als eine Idee liberaler Unternehmenspolitik in der sog. "Freiburger Schule", wurde ab dem 24.6.1948 offizielle Wirtschaftspolitik Deutschlands und gilt bis heute als deren wirtschaftspolitischer Leitsatz.
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