Das Dokumentartheater des Peter Weiss - Am Beispiel des 'Viet Nam Diskurs' und 'Trotzki im Exil'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
167 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638323741
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Münster, Veranstaltung: Proseminar: Das Theater des Peter Weiss, Sprache: Deutsch, Abstract: Mitte der 1960er Jahre trat eine neue Form der Theaterkunst auf, deren Ursprünge in den 1920er Jahren unter anderem bei Bühnenstücken Berthold Brechts oder Erwin Piscators zu finden sind. Diese neue Theaterkunst wird als Dokumentartheater bezeichnet und schlug wegen seinem starken Bezug zur Wirklichkeit besonders bei den jeweiligen Uraufführungen hohe Wellen, so dass es nicht selten zu Tumulten und Auseinandersetzungen unter den Zuschauern kam. Im Folgenden soll diese Ausarbeitung klären, was das Dokumentartheater eigentlich erst zum Dokumentartheater macht und was den wesentlichen Unterschied zu klassischen Theaterstücken ausmacht. Danach soll verdeutlicht werden, was Dokumentartheater für Peter Weiss, einen der wichtigsten Verfechter dieser Literaturgattung, bedeutet. Seine Handhabung mit dokumentarischen Elementen in den jeweiligen Theaterstücken wird verdeutlicht anhand des "Diskurs über die Vorgeschichte und den Verlauf des lang andauernden Befreiungskrieges in Viet Nam als Beispiel für die Notwendigkeit des bewaffneten Kampfes der Unterdrückten gegen die Unterdrücker sowie die Versuche der Vereinigten Staaten von Amerika die Grundlage der Revolution zu vernichten", kurz "Viet Nam Diskurs" aus den Jahren 1967/1968. Im weiteren Verlauf lautet die Fragestellung dieser Arbeit, wie und vor allem weshalb Peter Weiss jedoch die Schiene des Dokumentartheaters in seinem nächsten Stück "Trotzki im Exil" aus dem Jahre 1970 verlässt. Bei der Untersuchung der jeweiligen Stücke wird nicht das gesamte Werk herangezogen, da dies den Rahmen dieser Ausarbeitung übertreffen würde, sondern sich auf einige Szenen beschränkt.
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