Der trockene Himalaya - Der Nordwesten, Hindukusch und Karakorum
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.05.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
2618 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638190008
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Geographisches Institut), Veranstaltung: Vegetationsgürtel der Hochgebirge der Erde (Oberseminar), Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Abschnitt werden die Vegetationsverhältnisse des äussersten Nordwesten erläutert.
Eingrenzen möchte ich das Gebiet im Norden durch die Hauptkette des Hindukusch, westlich
bis etwa zum 69° östlicher Länge, südlich durch den Kabul Fluss und die Ebene des Punjab
und östlich durch den Indus Kohistan.
Relief und Klima
Die Hauptkette des Hindukusch bildet das Rückgrat des äussersten Nordwesten. Die linken
Nebenflüsse des Kabul, Kunar und Swat, sind hauptsächlich für die Entwässerung der Süd-
Ost Abdachung des Hindukusch sowie der Berge im nördlichen Kohistan verantwortlich.
Das nordöstliche Klima von Afghanistan charakterisiert sich durch zwei unterschiedliche
Niederschlagsperioden. Grundsätzlich unterliegt Afghanistan dem Einfluss des Mittelmeers.
Man findet folglich trockenen Sommer und regen Niederschlag im Winter. Östlich von Kabul
ab ist jedoch eine klimatische Veränderung deutlich spürbar.
Hier setzt in den Gebirgen von Nuristan ab Mitte Oktober ein strenger und langer Winter ein.
Starke Niederschlagsereignisse sowie grosse Schneemengen prägen dieses Gebiet im Winter.
Gründe hierfür sind die vorherrschenden West- und Nordwinde.
Das Frühjahr ist hingegen niederschlagsarm, und sorgt aufgrund der hohen Einstrahlung für
ein schnelles Abschmelzen der Schneedecke.
Im Sommer, für dieses Gebiet etwa Juli bis September (SCHWEINFURTH), werden die
gebirgigen, und somit höher liegenden Teile dieses Gebiet durch den Einfluss des indischen
Monsuns bestimmt. Grund hierfür sind die Süd- und Südostwinde. Die Monsunwinde sind
nach dem durchlaufen der niederen Teile des Hindukusch gezwungen, an dessen Hauptkette
aufzusteigen. Folge sind starke Niederschläge und Gewitter (vor allem natürlich im Sommer).
So kommt es auch, dass sich der charakteristische Wolkengürtel oberhalb der Nadelwaldstufe
bildet. Dieser ist ein wichtiger Faktor für die ausreichende Feuchtigkeitsversorgung der
anstehenden Wälder.
Der Einfluss des Monsun ist nach Osten hin (Swat und Indus Kohistan) wesentlich stärker.
Weniger einflussreich sind die winterlichen Niederschläge.
Eingrenzen möchte ich das Gebiet im Norden durch die Hauptkette des Hindukusch, westlich
bis etwa zum 69° östlicher Länge, südlich durch den Kabul Fluss und die Ebene des Punjab
und östlich durch den Indus Kohistan.
Relief und Klima
Die Hauptkette des Hindukusch bildet das Rückgrat des äussersten Nordwesten. Die linken
Nebenflüsse des Kabul, Kunar und Swat, sind hauptsächlich für die Entwässerung der Süd-
Ost Abdachung des Hindukusch sowie der Berge im nördlichen Kohistan verantwortlich.
Das nordöstliche Klima von Afghanistan charakterisiert sich durch zwei unterschiedliche
Niederschlagsperioden. Grundsätzlich unterliegt Afghanistan dem Einfluss des Mittelmeers.
Man findet folglich trockenen Sommer und regen Niederschlag im Winter. Östlich von Kabul
ab ist jedoch eine klimatische Veränderung deutlich spürbar.
Hier setzt in den Gebirgen von Nuristan ab Mitte Oktober ein strenger und langer Winter ein.
Starke Niederschlagsereignisse sowie grosse Schneemengen prägen dieses Gebiet im Winter.
Gründe hierfür sind die vorherrschenden West- und Nordwinde.
Das Frühjahr ist hingegen niederschlagsarm, und sorgt aufgrund der hohen Einstrahlung für
ein schnelles Abschmelzen der Schneedecke.
Im Sommer, für dieses Gebiet etwa Juli bis September (SCHWEINFURTH), werden die
gebirgigen, und somit höher liegenden Teile dieses Gebiet durch den Einfluss des indischen
Monsuns bestimmt. Grund hierfür sind die Süd- und Südostwinde. Die Monsunwinde sind
nach dem durchlaufen der niederen Teile des Hindukusch gezwungen, an dessen Hauptkette
aufzusteigen. Folge sind starke Niederschläge und Gewitter (vor allem natürlich im Sommer).
So kommt es auch, dass sich der charakteristische Wolkengürtel oberhalb der Nadelwaldstufe
bildet. Dieser ist ein wichtiger Faktor für die ausreichende Feuchtigkeitsversorgung der
anstehenden Wälder.
Der Einfluss des Monsun ist nach Osten hin (Swat und Indus Kohistan) wesentlich stärker.
Weniger einflussreich sind die winterlichen Niederschläge.
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