Die Great Peace League im 17. Jhdt. - Charakteristika und Wandel ihrer Kriegführung unter dem Einfluß europäischer Kolonialmächte
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.08.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
359 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638532747
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Ethnologie), Veranstaltung: Regional-Seminar: Krieg und Konflikt in Nordamerika: Die indianischen , Sprache: Deutsch, Abstract: Durch Jahrhunderte hindurch hatten die Völker derFive Nations Confederacybzw. derGreat Peace Leaguegrossen Einfluss auf Erfolg und Misserfolg europäischer Siedlungsbestreben in Nordamerika. Ihr wesentliches Merkmal war eine unter indigenen Kulturen einzigartig komplexe politische und soziale Organisationsstruktur. Zudem hatten sie den Ruf, als kriegführende Macht von unvergleichlicher Unnachgiebigkeit und Härte zu sein. Ihre Rolle im Besiedelungsprozess Nordamerikas durch die Europäer beschränkte sich bei weitem nicht auf die der räumlich von den Weissen immer weiter verdrängten Wilden, die allenfalls als Felljäger geschätzt wurden. Vielmehr gelang es den Völkern derGreat Peace Leaguein ihren Blütezeiten, einem diplomatischen und militärischen Gewicht aufzutreten, dass dem der europäischen Kolonialmächte ebenbürtig war. Die Aufgabe dieser Untersuchung wird es sein, die Kriegführung derFive Nations Confederacyim 17 Jhdt. darzustellen. Dazu sollen die Handelsbeziehungen als auch die politischen Verwicklungen ihres Umfeldes im Kontext ihrer ethnographischen Besonderheiten betrachtet werden. Wer sich mit einer Kultur befasst, die von oraler Tradition bestimmt war und deren Geschichte zudem zum Spielball der unterschiedlichsten politischen und wirtschaftlichen Anschauungen und Mächte geworden ist, wird nicht umhin kommen, neben der Ethnie selbst auch die verschiedenen Aspekte der Geschichtsschreibung über sie zu betrachten. Um den unvoreingenommenen Blick auf die Kultur der Irokesen jedoch nicht schon eingangs durch eine Aufarbeitung der einzelnen Forschungspositionen zu verstellen, soll die Aufgabe einer kritischen Reflexion nicht nur der Rolle der Irokesen im 17.Jhdt., sondern auch der Forschungsdebatte über sie erst im letzten Arbeitsschritt unternommen werden- mit einem Schwerpunkt auf den Veröffentlichungen, die für diese Arbeit relevant waren. Zu Beginn werden vielmehr ihre Lebensgrundlagen und sozialen Eigenarten in den Mittelpunkt gerückt. Es folgt ein historischer Teil, in welchem die Beziehungen und die kriegerischen Verwicklungen zu den europäischen Siedlern und zu benachbarten Indianervölkern dargestellt werden.
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