Der Gang nach Canossa - Eine Unterwerfung Heinrichs IV. unter die geistliche Autorität?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
11 (Printausgabe)
Dateigröße
124 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638865364
Gregor VII. hielt den Eid, den Heinrich IV. leisten musste, in Form eines Briefes an den Bischof Hermann von Metz fest. Der hessische Annalist Lampert von Hersfeld berichtete nach dem Ereignis ebenfalls von dem Eid, allerdings waren seine Darstellungen viel detaillierter und ausführlicher.
Der Eid enthielt Bedingungen, die Heinrich IV. erfüllen musste, um wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen zu werden.
Im Folgenden soll die Frage geklärt werden, inwiefern der Gang nach Canossa für Heinrich IV. eine Unterwerfung unter die geistliche Autorität bedeutet hat. Um diese Frage zu beantworten, müssen die Bedingungen, die Heinrich zu erfüllen hatte, um vom Bann gelöst zu werden, betrachtet werden. Ausserdem soll untersucht werden, ob sich Heinrich IV. Papst Gregor VII. unterordnen musste und ob er letzten Endes in seiner königlichen Funktion wieder eingesetzt wurde oder nicht.
So wird sich zeigen, dass beide Berichte sehr variieren und gegensätzliche Ergebnisse liefern. Eine Unterwerfung unter die geistliche Autorität von Seiten Heinrichs fand statt, allerdings ist diese in unterschiedlicher Weise zu deuten.
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