Paradoxien des vernünftigen Handelns
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.09.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
259 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656270140
Rationale Handlungen scheinen auf den ersten Blick gegen schwerwiegende Paradoxien gefeit. Sicherlich fällt es einem oft nicht leicht "das Richtige" zu tun; entsprechend fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, dass es auf dem Gebiet der Ethik zu Paradoxien kommen kann, wenn moralische Prinzipien auf Fallbeispiele oder Gedankenexperimente losgelassen werden. Aber was für moralisches Handeln gilt, scheint für rationales Handeln nicht zu gelten. Niemand kann ständig rational handeln, aber unter idealisierten Voraussetzungen, die einen erlauben, ein Problem von allen Seiten zu betrachten, sollte eine rationale Entscheidung möglich sein und in den meisten Fällen das beste Ergebnis hervorbringen. Das gilt zumindest für einen Rationalitätsbegriff, nach dem die Rationalität einer Person dadurch bestimmt wird, dass sie versucht, ihren individuellen Nutzen zu maximieren.
Doch der Schein trügt. Rationales Handeln kann sehr wohl paradoxe Folge nach sich ziehen.
Zwei Paradoxien des rationalen Handelns haben es dabei zu besonderer Bekanntheit gebracht: Die Gefangenenparadoxie (auf die man meistens unter der Bezeichnung "Gefangenendilemma" stösst) und die Newcomb-Paradoxie. Diese Paradoxien gehen zwar von einer unterschiedlichen Ausgangslage aus, weisen aber, wie sich zeigen wird, viele strukturelle Gemeinsamkeiten auf.
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