Aufgaben und Kompetenzen für ein neues Pflegeverständnis Konsequenzen für die Ausbildung und die Tätigkeit von zukünftigen Pflegexperten
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.12.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
716 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640777440
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,0, Hochschule Neubrandenburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Zukünftig wird den Akteuren des Gesundheitswesens ein hohes Veränderungspotenzial abverlangt. Neue und innovative Versorgungsformen wie die Integrierte Versorgung werden
zwangsläufig neue Anforderungen an das Profil der Gesundheitsberufe stellen. Der Pflege als grösste Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt hier eine tragende Rolle zu.
Ohne Pflege würde es der Medizin nicht möglich sein, eine kontinuierliche Versorgung zu gewähren. Durch ihr professionelles und strukturiertes Handeln leistet die Pflege einen erheblichen Beitrag zu einem ganzheitlichen Versorgungsansatz. Sie unterstützt die Überbrückung der Sektoren, denn Pflege agiert im ambulanten wie stationären Sektor. Durch die Planung und Organisation der stationären Nachsorge, kompensiert sie schon heute Diskontinuitäten, so gleicht sie beispielsweise infrastrukturelle Defizite zwischen den Sektoren aus. Wo liegen hier die Entwicklungspotentiale und Qualifizierungsbedarfe?
Die Medizin, die Pflege und andere Heil- und Hilfsberufe befinden sich in einer anhaltenden Professionalisierungsdiskussion. Das Hauptziel der aktuellen Akademisierung ist die Qualifizierung für institutionsgebundene Führungstätigkeiten. In dem neuen Verständnis der Gesundheitsversorgung - sektorenübergreifende Netzwerke unterschiedlicher Akteure - kann die Grundlagenausbildung der Pflege das Wissens- und Verständnisfundament für Managementtätigkeiten in Versorgungsnetzen bilden. Jedoch muss ein grösserer Fokus auf betriebswirtschaftliche, organisatorische und die entsprechenden Schlüsselqualifikationen gelegt werden.
Pflege kann neue Strukturen mitgestalten, wenn sie zukünftig mehr Verantwortung in der Organisation und Steuerung der Behandlungs- und Versorgungsprozesse übernimmt. Diese neuen Aufgaben und Kompetenzen können bei einer tragfähigen Legitimation zu einem neuen Pflegeverständnis führen, sie bedingen jedoch eine nachhaltige Entwicklung und Veränderung der bestehenden Pflegeausbildung in Deutschland.
zwangsläufig neue Anforderungen an das Profil der Gesundheitsberufe stellen. Der Pflege als grösste Berufsgruppe im Gesundheitswesen kommt hier eine tragende Rolle zu.
Ohne Pflege würde es der Medizin nicht möglich sein, eine kontinuierliche Versorgung zu gewähren. Durch ihr professionelles und strukturiertes Handeln leistet die Pflege einen erheblichen Beitrag zu einem ganzheitlichen Versorgungsansatz. Sie unterstützt die Überbrückung der Sektoren, denn Pflege agiert im ambulanten wie stationären Sektor. Durch die Planung und Organisation der stationären Nachsorge, kompensiert sie schon heute Diskontinuitäten, so gleicht sie beispielsweise infrastrukturelle Defizite zwischen den Sektoren aus. Wo liegen hier die Entwicklungspotentiale und Qualifizierungsbedarfe?
Die Medizin, die Pflege und andere Heil- und Hilfsberufe befinden sich in einer anhaltenden Professionalisierungsdiskussion. Das Hauptziel der aktuellen Akademisierung ist die Qualifizierung für institutionsgebundene Führungstätigkeiten. In dem neuen Verständnis der Gesundheitsversorgung - sektorenübergreifende Netzwerke unterschiedlicher Akteure - kann die Grundlagenausbildung der Pflege das Wissens- und Verständnisfundament für Managementtätigkeiten in Versorgungsnetzen bilden. Jedoch muss ein grösserer Fokus auf betriebswirtschaftliche, organisatorische und die entsprechenden Schlüsselqualifikationen gelegt werden.
Pflege kann neue Strukturen mitgestalten, wenn sie zukünftig mehr Verantwortung in der Organisation und Steuerung der Behandlungs- und Versorgungsprozesse übernimmt. Diese neuen Aufgaben und Kompetenzen können bei einer tragfähigen Legitimation zu einem neuen Pflegeverständnis führen, sie bedingen jedoch eine nachhaltige Entwicklung und Veränderung der bestehenden Pflegeausbildung in Deutschland.
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