Die Gestaltung von Kapitalflussrechnungen unter der Berücksichtigung von internationalen Rechnungslegungsstandards
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.04.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
711 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638180818
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universität Rostock (Rechnungswesen/Controlling/Wirtschaftsprüfung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, die dieser Arbeit vorausgeht, sucht nach dem Grund, warum von einer Internationalisierung der Rechnungslegung gesprochen wird? Warum ist es wichtig, die Unterschiede der Rechnungslegung in verschiedenen Ländern zu kennen?
Der Grund dafür liegt in der Globalisierung der Kapitalmärkte. Deutsche Unternehmen, die international tätig sind, möchten ihren Kapitalbedarf auch international befriedigen. Im globalen Wettbewerb um knappes Kapital gewinnen Inhalt, Form und Vergleichbarkeit der Rechnungslegung an immer mehr an Bedeutung. Dies ist die Basis für die Abschlüsse weltweit tätiger Konzerne, die ausländische Kapitalmärkte in Anspruch nehmen möchten.
Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, müssen sich international tätige Unternehmen mit den Anforderungen und Usancen auf diesen Kapitalmärkten auseinandersetzen. Die ersten deutschen Unternehmen, wie z.B. DaimlerChrysler oder die Deutsche Telekom, sind bereits vor Jahren auf den US-amerikanischen Kapitalmarkt vorgestossen. Um diesem Trend gerecht zu werden, verabschiedete der Deutsche Bundestag am 13.02.98 das Kapitalaufnahme-erleichterungsgesetz (KapAEG), welches es börsennotierten Unternehmen zukünftig möglich macht, den Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards (z.B. IAS oder US-GAAP) aufzustellen und offenzulegen. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Befreiungsmöglichkeit des neu eingefügten
292a HGB und publizieren nach IAS oder US-GAAP. So nutzen von den 30 DAX-Unternehmen bereits ca. 53% IAS und 37% US-GAAP, von den etwa 340 Unternehmen des Neuen Marktes 45% IAS und 55% US-GAAP.
Doch nicht nur für börsennotierte Unternehmen dürfte der Abschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards Thema sein, sondern auch für den Mittelstand. Denn die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) werden dazu führen, dass sich die Höhe der Kreditzinsen an der Schuldnerbonität orientiert und somit für die Bewertung der Geschäfts- und Finanzsituation durch die Rating-Agenturen internationale Abschlüsse erforderlich sein werden. Angesichts dieser Entwicklungen gewinnt die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der Rechnungslegung nach dem deutschen Recht des DRS, nach den "International Accounting Standards" (IAS) und nach den US-amerikanischen "US Generally Accepted Accounting Principles" (US-GAAP) zunehmend an Relevanz.
Der Grund dafür liegt in der Globalisierung der Kapitalmärkte. Deutsche Unternehmen, die international tätig sind, möchten ihren Kapitalbedarf auch international befriedigen. Im globalen Wettbewerb um knappes Kapital gewinnen Inhalt, Form und Vergleichbarkeit der Rechnungslegung an immer mehr an Bedeutung. Dies ist die Basis für die Abschlüsse weltweit tätiger Konzerne, die ausländische Kapitalmärkte in Anspruch nehmen möchten.
Um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, müssen sich international tätige Unternehmen mit den Anforderungen und Usancen auf diesen Kapitalmärkten auseinandersetzen. Die ersten deutschen Unternehmen, wie z.B. DaimlerChrysler oder die Deutsche Telekom, sind bereits vor Jahren auf den US-amerikanischen Kapitalmarkt vorgestossen. Um diesem Trend gerecht zu werden, verabschiedete der Deutsche Bundestag am 13.02.98 das Kapitalaufnahme-erleichterungsgesetz (KapAEG), welches es börsennotierten Unternehmen zukünftig möglich macht, den Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards (z.B. IAS oder US-GAAP) aufzustellen und offenzulegen. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Befreiungsmöglichkeit des neu eingefügten
292a HGB und publizieren nach IAS oder US-GAAP. So nutzen von den 30 DAX-Unternehmen bereits ca. 53% IAS und 37% US-GAAP, von den etwa 340 Unternehmen des Neuen Marktes 45% IAS und 55% US-GAAP.
Doch nicht nur für börsennotierte Unternehmen dürfte der Abschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards Thema sein, sondern auch für den Mittelstand. Denn die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) werden dazu führen, dass sich die Höhe der Kreditzinsen an der Schuldnerbonität orientiert und somit für die Bewertung der Geschäfts- und Finanzsituation durch die Rating-Agenturen internationale Abschlüsse erforderlich sein werden. Angesichts dieser Entwicklungen gewinnt die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der Rechnungslegung nach dem deutschen Recht des DRS, nach den "International Accounting Standards" (IAS) und nach den US-amerikanischen "US Generally Accepted Accounting Principles" (US-GAAP) zunehmend an Relevanz.
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