Fußball im Dritten Reich - Fußball im Nationalsozialismus
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
251 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640487097
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sportwissenschaft), Veranstaltung: Sportgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Lange Zeit war das Thema Fussball im Dritten Reich ein Tabuthema in der deutschen Sportgesellschaft, wie auch in der Medienlandschaft. Erst spät begannen Rekonstruktionsarbeiten dieser 12 Jahre dauernden Phase des Terrors und der Diktatur.
Der DFB wurde der Aufgabe der kritischen Vergangenheitsaufarbeitung lange Zeit nicht gerecht.
Erst im Jubiläumsband "100 Jahre DFB", erschienen im Jahre 2000, wurde eine Auseinandersetzung mit dem damaligen Präsidenten des DFB Felix Linnemann vorgenommen.
Im Jahre 2005 erschien dann eine vom DFB in Auftrag gegebene Studie, die die Zeit von 1933 bis 1945 kritisch und objektiv hinterleuchten und analysieren sollte.
Beauftragt wurde Nils Havemann, der als Dr. phil., Geschichte, Romanistik und Politische Wissenschaft studierte und heute als Lektor arbeitet.
Er verfasste seine Studie unter Zuhilfenahme umfangreicher Archive und Nachlässe, die bis dato verschossen waren.
Der DFB stellte sich damit circa 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs auf direkte Weise dem Fehlverhalten seiner Funktionäre während des 3. Reichs.
Auf Grund der Tatsache, dass die Rekonstruktion der Geschehnisse unter der NS- Diktatur erst wenige in Angriff genommen haben und folglich wenig Forschungsmaterial gibt, basiert diese Arbeit vornehmlich auf die Werke von Havemann, Nils (Fussball unterm Hakenkreuz, Frankfurt/Main, 2005), sowie von Fischer, Gerhard in Zusammenarbeit mit Lindner, Ulrich (Stürmer für Hitler, Vom Zusammenspiel zwischen Fussball und Nationalsozialismus, Verlag die Werkstatt,1999).
Da dieses Gebiet der Sportgeschichte erst wenig untersucht wurde, spornte es mich geradezu an, einen zusammenfassenden Einblick in diese Thematik zu geben. In dieser Arbeit wurde versucht, anhand der Forschungsergebnisse der einschlägigen Literatur, eigenständige Schlüsse und Interpretationen zu ziehen und auf problematische und kritische Geschehnisse hinzuweisen.
Der Fussball entwickelte sich seit seiner Gründung am 28. Januar 1900 in Deutschland zu einem wahren Massenphänomen. Im Jahre 1933, also im Jahr der Machtergreifung Hitlers und der Nationalsozialisten, zählte der DFB zu den grössten Verbänden in der deutschen Sportgesellschaft mit circa 3 Millionen Mitgliedern.
Nach der Machtübernahme kam es zu einer grundlegenden Umstrukturierung und Verstaatlichung des Sportes.
Dieser Umwälzung konnte sich der DFB nicht entziehen und wurde Stück für Stück in den NS-Apparat eingegliedert. [...]
Der DFB wurde der Aufgabe der kritischen Vergangenheitsaufarbeitung lange Zeit nicht gerecht.
Erst im Jubiläumsband "100 Jahre DFB", erschienen im Jahre 2000, wurde eine Auseinandersetzung mit dem damaligen Präsidenten des DFB Felix Linnemann vorgenommen.
Im Jahre 2005 erschien dann eine vom DFB in Auftrag gegebene Studie, die die Zeit von 1933 bis 1945 kritisch und objektiv hinterleuchten und analysieren sollte.
Beauftragt wurde Nils Havemann, der als Dr. phil., Geschichte, Romanistik und Politische Wissenschaft studierte und heute als Lektor arbeitet.
Er verfasste seine Studie unter Zuhilfenahme umfangreicher Archive und Nachlässe, die bis dato verschossen waren.
Der DFB stellte sich damit circa 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs auf direkte Weise dem Fehlverhalten seiner Funktionäre während des 3. Reichs.
Auf Grund der Tatsache, dass die Rekonstruktion der Geschehnisse unter der NS- Diktatur erst wenige in Angriff genommen haben und folglich wenig Forschungsmaterial gibt, basiert diese Arbeit vornehmlich auf die Werke von Havemann, Nils (Fussball unterm Hakenkreuz, Frankfurt/Main, 2005), sowie von Fischer, Gerhard in Zusammenarbeit mit Lindner, Ulrich (Stürmer für Hitler, Vom Zusammenspiel zwischen Fussball und Nationalsozialismus, Verlag die Werkstatt,1999).
Da dieses Gebiet der Sportgeschichte erst wenig untersucht wurde, spornte es mich geradezu an, einen zusammenfassenden Einblick in diese Thematik zu geben. In dieser Arbeit wurde versucht, anhand der Forschungsergebnisse der einschlägigen Literatur, eigenständige Schlüsse und Interpretationen zu ziehen und auf problematische und kritische Geschehnisse hinzuweisen.
Der Fussball entwickelte sich seit seiner Gründung am 28. Januar 1900 in Deutschland zu einem wahren Massenphänomen. Im Jahre 1933, also im Jahr der Machtergreifung Hitlers und der Nationalsozialisten, zählte der DFB zu den grössten Verbänden in der deutschen Sportgesellschaft mit circa 3 Millionen Mitgliedern.
Nach der Machtübernahme kam es zu einer grundlegenden Umstrukturierung und Verstaatlichung des Sportes.
Dieser Umwälzung konnte sich der DFB nicht entziehen und wurde Stück für Stück in den NS-Apparat eingegliedert. [...]
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