Friedrich der Große - Porträt eines Monarchen der Aufklärung
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.06.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
95 (Printausgabe)
Dateigröße
391 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656211518
Fachbuch aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, , Sprache: Deutsch, Abstract: Friedrich II., der Grosse, König von Preussen, gilt zweifellos als eine der umstrittensten, aber auch populärsten Gestalten der neuzeitlichen Geschichte. Die kontroverse Beurteilung dieses Herrschers findet ihre Begründung in seiner eigenen, so widersprüchlichen Persönlichkeit. Dieser intelligente, ungeheuer begabte und religiös tolerante Mensch war nicht nur seinen Zeitgenossen mitunter rätselhaft, sondern lässt bis heute manche Frage offen. Die einen sehen ihn als aufgeklärten und tatkräftigen Monarchen, als einen Schriftsteller von Bedeutung und weltgewandten Philosophen, die anderen betrachten ihn als Tyrannen, Zyniker und Machiavellisten.
In der vorliegenden Darstellung soll ein unvoreingenommener Blick auf die Persönlichkeit und das Wirken Friedrichs des Grossen geworfen werden. Im Vordergrund stehen die persönlichen Aussagen des Königs in seinen politischen, historischen und philosophischen Werken sowie seinen Briefen. Darüber hinaus geben Augenzeugenberichte von Zeitgenossen Einblick in das Geschehen.
Beginnend mit Kindheit und Jugend Friedrichs unter den Augen eines über die Massen strengen Vaters wird im Anschluss daran von Fluchtversuch und Festungshaft des Kronprinzen berichtet. Das Scheitern der Flucht führte ihn zwangsweise zu der Einsicht, dass Widerstand zwecklos ist und er unterwarf sich fortan dem Diktat des Vaters. Da sich der Kronprinz in den folgenden Jahren immer mehr nach den Vorstellungen Friedrich Wilhelms I. zu entwickeln schien, machte ihm der König im Jahre 1736 Schloss Rheinsberg zum Geschenk. Hier sollte Friedrich, nach eigener Aussage, die glücklichsten Jahre seines Lebens verbringen. Wenige Monate nach seinem Regierungsantritt, im Dezember 1740, begann Preussens König mit dem Einmarsch in Schlesien den Ersten Schlesischen Krieg. Nach Beendigung des Zweiten Schlesischen Krieges wurde Preussen im Frieden von Dresden am 24. Dezember 1745 im Besitz von Schlesien bestätigt. Die nun folgenden zehn Friedensjahre nutzte Friedrich zu ersten Reformierungsmassnahmen des preussischen Staates und zur Etablierung seines Musenhofes in Sanssouci. Mit Beginn des Siebenjährigen Krieges auf dem Kontinent, dem Einmarsch der preussischen Armee in Sachsen am 29. August 1756, endete dieses unbeschwerte Dasein schlagartig. Nach sieben bangen Jahren sollte Preussen im Frieden von Hubertusburg endgültig Schlesien zugesprochen bekommen. In den noch verbleibenden 23 Jahren seiner Regierung widmete sich der König vorrangig dem inneren Wiederaufbau.
In der vorliegenden Darstellung soll ein unvoreingenommener Blick auf die Persönlichkeit und das Wirken Friedrichs des Grossen geworfen werden. Im Vordergrund stehen die persönlichen Aussagen des Königs in seinen politischen, historischen und philosophischen Werken sowie seinen Briefen. Darüber hinaus geben Augenzeugenberichte von Zeitgenossen Einblick in das Geschehen.
Beginnend mit Kindheit und Jugend Friedrichs unter den Augen eines über die Massen strengen Vaters wird im Anschluss daran von Fluchtversuch und Festungshaft des Kronprinzen berichtet. Das Scheitern der Flucht führte ihn zwangsweise zu der Einsicht, dass Widerstand zwecklos ist und er unterwarf sich fortan dem Diktat des Vaters. Da sich der Kronprinz in den folgenden Jahren immer mehr nach den Vorstellungen Friedrich Wilhelms I. zu entwickeln schien, machte ihm der König im Jahre 1736 Schloss Rheinsberg zum Geschenk. Hier sollte Friedrich, nach eigener Aussage, die glücklichsten Jahre seines Lebens verbringen. Wenige Monate nach seinem Regierungsantritt, im Dezember 1740, begann Preussens König mit dem Einmarsch in Schlesien den Ersten Schlesischen Krieg. Nach Beendigung des Zweiten Schlesischen Krieges wurde Preussen im Frieden von Dresden am 24. Dezember 1745 im Besitz von Schlesien bestätigt. Die nun folgenden zehn Friedensjahre nutzte Friedrich zu ersten Reformierungsmassnahmen des preussischen Staates und zur Etablierung seines Musenhofes in Sanssouci. Mit Beginn des Siebenjährigen Krieges auf dem Kontinent, dem Einmarsch der preussischen Armee in Sachsen am 29. August 1756, endete dieses unbeschwerte Dasein schlagartig. Nach sieben bangen Jahren sollte Preussen im Frieden von Hubertusburg endgültig Schlesien zugesprochen bekommen. In den noch verbleibenden 23 Jahren seiner Regierung widmete sich der König vorrangig dem inneren Wiederaufbau.
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