Lernreflexion - Vergleich der Marien-Erscheinungen Lourdes (1858) und Marpingen (1876/77)
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
6 (Printausgabe)
Dateigröße
274 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656154167
Fachbuch aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,3, Universität Potsdam (Institut für Religionswissenschaft), Veranstaltung: "Visionen und Prophezeiungen" , Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Reihe von Umwälzungsprozessen, zum einen auf politischer als auch auf sozial-struktureller Ebene. In ebensolchen Umbruchsituationen sind die Menschen gezwungen, sich ihrer neuartigen Lage entsprechend anzupassen.
Dennoch lässt sich in eben diesen Neuordnungsphasen ein vermehrtes Auftreten speziell von Marienerscheinungen feststellen.
Diese Tendenz zur Verehrung Marias liegt vor allem in ihrer biblischen Rolle begründet: Sie empfing Jesu durch das Wirken des Heiligen Geistes und verkörpert die Jungfräulichkeit bis zur Geburt. Somit ist sie nicht nur der Inbegriff christlicher Maxime wie Keuschheit und Reinheit, ihr kommt durch ihre Rolle als Gottesmutter auch die wirkungsmächtige Symbolfunktion von Nächstenliebe und Gutmütigkeit zu. Eben diese durchweg positive Konnotation machte sie im christlichen Glauben zur idealen Mittlerin zwischen Göttlichkeit und Irdischem, so dass sie vor allem in privaten Gebeten um Rat, Schutz und Vergebung angerufen wurde.
Dennoch lässt sich in eben diesen Neuordnungsphasen ein vermehrtes Auftreten speziell von Marienerscheinungen feststellen.
Diese Tendenz zur Verehrung Marias liegt vor allem in ihrer biblischen Rolle begründet: Sie empfing Jesu durch das Wirken des Heiligen Geistes und verkörpert die Jungfräulichkeit bis zur Geburt. Somit ist sie nicht nur der Inbegriff christlicher Maxime wie Keuschheit und Reinheit, ihr kommt durch ihre Rolle als Gottesmutter auch die wirkungsmächtige Symbolfunktion von Nächstenliebe und Gutmütigkeit zu. Eben diese durchweg positive Konnotation machte sie im christlichen Glauben zur idealen Mittlerin zwischen Göttlichkeit und Irdischem, so dass sie vor allem in privaten Gebeten um Rat, Schutz und Vergebung angerufen wurde.
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