Die Krise Roms Die Schlacht von Cannae und ihre Folgen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.12.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
243 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640499090
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universität zu Köln (Philosophische Fakultät, Institut für Alterumskunde ), Veranstaltung: Der ewige Krieg - Roms Kampf mit Karthago , Sprache: Deutsch, Abstract: "In den Monaten nach Cannae hatten die Römer der Welt gezeigt, dass sie nach einem scheinbar vernichtenden Schlag Nervenstärke und Leidensfähigkeit zum weiteren Durchhalten besassen."
Wie dieses Zitat deutlich zeigt, war das römische Reich durch die katastrophale Schlacht von Cannae aufs Äusserste geschwächt. Trotz dieser traumatischen Erfahrung und den hohen Menschenverlusten in der Senatorenschicht meisterte das Imperium diese Krise. Im Jahre 201 v. Chr. konnte sogar das siegreiche Ende des Zweiten Punischen Krieges in Rom gefeiert werden. Daher soll diese Arbeit der Frage nach-gehen, wie die Römer es schafften dieser Krise Herr zu werden.
Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Begrenzung der Arbeit kann die Entwicklung der Prorogation und Iteration für die Zeit der späten Republik, z.B. unter Sulla, und des Principats nicht thematisiert werden.
Während sich die Forschung weitgehend einig ist über die Vorgehensweise und Anzahl von eingesetzten Prorogationen und Iterationen ist, gilt dagegen besonders die Angabe der Gesamtzahl des römischen Heeres und den allgemeinen Verlustzahlen als umstritten. Dieser Faktor wird aber in dem Punkt "Die Schlacht von Cannae - Synonym des Schreckens" genauer beleuchtet.
Um zunächst eine verständliche Einführung in den Bereich des Zweiten Punischen Krieges vorzunehmen, ist es nötig, die Konflikte zwischen Rom und Karthago in dem ersten Unterpunkt "Carthago, Aemula imperi Romani" zu erläutern. Wie das Zitat zu Anfang zeigt, befand sich Rom nach der tragischen Schlacht von Cannae im Jahre 216 v. Chr. am Rande einer Katastrophe. Um die Konsequenzen nachzuvollziehen, die der Senat aus der Niederlage in der Folge für das weitere politische und militärische Vorgehen zog, ist die Darstellung der Schlacht - in Grundzügen - unabdingbar. Die Schilderung der Lage unmittelbar nach der Niederlage bildet den Abschluss dieses Kapitels. Hier liegt das Augenmerk auf den ergriffenen Massnahmen des Senats.
Die Kapitel zwei und drei stellen den Mittelpunkt der Arbeit dar. Hier wird speziell der Frage nachgegangen, mit welchen Mitteln Rom versucht der durch Cannae verursachten Krise Herr zu werden. Während das zweite Kapitel die Möglichkeiten des Senats für die Rekrutierung der Magistrate im Allgemeinen untersucht, befasst sich das dritte Kapitel mit zwei interpretationsstützenden Fallbeispielen für diese politischen Ausnahmeregelungen aufgrund der Notlage des Krieges.
Wie dieses Zitat deutlich zeigt, war das römische Reich durch die katastrophale Schlacht von Cannae aufs Äusserste geschwächt. Trotz dieser traumatischen Erfahrung und den hohen Menschenverlusten in der Senatorenschicht meisterte das Imperium diese Krise. Im Jahre 201 v. Chr. konnte sogar das siegreiche Ende des Zweiten Punischen Krieges in Rom gefeiert werden. Daher soll diese Arbeit der Frage nach-gehen, wie die Römer es schafften dieser Krise Herr zu werden.
Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Begrenzung der Arbeit kann die Entwicklung der Prorogation und Iteration für die Zeit der späten Republik, z.B. unter Sulla, und des Principats nicht thematisiert werden.
Während sich die Forschung weitgehend einig ist über die Vorgehensweise und Anzahl von eingesetzten Prorogationen und Iterationen ist, gilt dagegen besonders die Angabe der Gesamtzahl des römischen Heeres und den allgemeinen Verlustzahlen als umstritten. Dieser Faktor wird aber in dem Punkt "Die Schlacht von Cannae - Synonym des Schreckens" genauer beleuchtet.
Um zunächst eine verständliche Einführung in den Bereich des Zweiten Punischen Krieges vorzunehmen, ist es nötig, die Konflikte zwischen Rom und Karthago in dem ersten Unterpunkt "Carthago, Aemula imperi Romani" zu erläutern. Wie das Zitat zu Anfang zeigt, befand sich Rom nach der tragischen Schlacht von Cannae im Jahre 216 v. Chr. am Rande einer Katastrophe. Um die Konsequenzen nachzuvollziehen, die der Senat aus der Niederlage in der Folge für das weitere politische und militärische Vorgehen zog, ist die Darstellung der Schlacht - in Grundzügen - unabdingbar. Die Schilderung der Lage unmittelbar nach der Niederlage bildet den Abschluss dieses Kapitels. Hier liegt das Augenmerk auf den ergriffenen Massnahmen des Senats.
Die Kapitel zwei und drei stellen den Mittelpunkt der Arbeit dar. Hier wird speziell der Frage nachgegangen, mit welchen Mitteln Rom versucht der durch Cannae verursachten Krise Herr zu werden. Während das zweite Kapitel die Möglichkeiten des Senats für die Rekrutierung der Magistrate im Allgemeinen untersucht, befasst sich das dritte Kapitel mit zwei interpretationsstützenden Fallbeispielen für diese politischen Ausnahmeregelungen aufgrund der Notlage des Krieges.
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