Steuerökonomische Analyse der Betriebsaufspaltung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
1128 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638437493
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Rechtsform und Besteuerung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Konstrukt der Betriebsaufspaltung ist wie kaum ein anderes kontroversen Diskussionen unterworfen. Das liegt unter anderem daran, dass die Betriebsaufspaltung nur durch Richterrecht begründet wird und ihren Niederschlag nicht in den Paragraphen der Gesetzbücher findet.
Die Betriebsaufspaltung ist definiert als eine Aufspaltung eines einheitlichen Unternehmens
und auf ein neu gegründetes Unternehmen überträgt. Dies geschieht durch die Übertragung bzw. Vermietung und Verpachtung einzelner Wirtschaftsgüter, wie es Abbildung 1 darstellt. Die Einkünfte aus dieser Vermietung und Verpachtung werden bei der Betriebsaufspaltung allerdings als gewerblich eingestuft. Neben der Einmalbesteuerung beim Spaltungsvorgang stellt sich also vornehmlich das gerade beschriebene Problem der Einkünftequalifizierung und der Steuerverstrickung der eingelegten Wirtschaftsgüter. Auch bei der Beendigung der Betriebsaufspaltung treten steuerliche Hürden auf, die es zu bewältigen gilt.
Diese steuerlichen Folgen der Betriebsaufspaltung sollen in dieser Arbeit analysiert werden, und es soll dargestellt werden wo die Vor- und Nachteile der Betriebsaufspaltung im Vergleich zu anderen Rechtsformen liegen. Es wird am Ende der Arbeit kein Ergebnis vorliegen in derart, dass ein eindeutiges Pro oder Contra im Bezug auf die Vorteilhaftigkeit der Betriebsaufspaltung abgegeben werden kann. Vielmehr soll diese Arbeit aufzeigen, welche Faktoren zur Beurteilung dieser Vorteilhaftigkeit herangezogen werden sollen. Nach einer ausführlichen Beschreibung der Tatbestandsvorraussetzungen für eine Betriebsaufspaltung - sachliche Verflechtung und personelle Verflechtung - wird das Augenmerk auf die steuerliche Behandlung gelenkt. Nach einem kurzen Abriss der Einmalbesteuerung beim Spaltungsvorgang wird die laufende Besteuerung untersucht. Hier wird zunächst detailliert auf die Einkünftequalifizierung und der damit einhergehenden Abfärbetheorie des
15 Abs. 3 Nr. 1 EStG eingegangen. Neben einzelnen Fragen wird noch auf die Gewerbesteuer und das Gebiet des SBV erörtert werden.
Im Anschluss daran soll die Beendigung der Betriebsaufspaltung analysiert werden, insbesondere die ungewollte Gewinnrealisierung durch Aufdeckung stiller Reserven und Vermeidungsstrategien.
Anschliessend werden die Tatbestandsvoraussetzungen der Betriebsaufspaltung ausführlich dargestellt werden, welche sich auf die personelle und die sachliche Verflechtung beschränken werden.
Die Betriebsaufspaltung ist definiert als eine Aufspaltung eines einheitlichen Unternehmens
und auf ein neu gegründetes Unternehmen überträgt. Dies geschieht durch die Übertragung bzw. Vermietung und Verpachtung einzelner Wirtschaftsgüter, wie es Abbildung 1 darstellt. Die Einkünfte aus dieser Vermietung und Verpachtung werden bei der Betriebsaufspaltung allerdings als gewerblich eingestuft. Neben der Einmalbesteuerung beim Spaltungsvorgang stellt sich also vornehmlich das gerade beschriebene Problem der Einkünftequalifizierung und der Steuerverstrickung der eingelegten Wirtschaftsgüter. Auch bei der Beendigung der Betriebsaufspaltung treten steuerliche Hürden auf, die es zu bewältigen gilt.
Diese steuerlichen Folgen der Betriebsaufspaltung sollen in dieser Arbeit analysiert werden, und es soll dargestellt werden wo die Vor- und Nachteile der Betriebsaufspaltung im Vergleich zu anderen Rechtsformen liegen. Es wird am Ende der Arbeit kein Ergebnis vorliegen in derart, dass ein eindeutiges Pro oder Contra im Bezug auf die Vorteilhaftigkeit der Betriebsaufspaltung abgegeben werden kann. Vielmehr soll diese Arbeit aufzeigen, welche Faktoren zur Beurteilung dieser Vorteilhaftigkeit herangezogen werden sollen. Nach einer ausführlichen Beschreibung der Tatbestandsvorraussetzungen für eine Betriebsaufspaltung - sachliche Verflechtung und personelle Verflechtung - wird das Augenmerk auf die steuerliche Behandlung gelenkt. Nach einem kurzen Abriss der Einmalbesteuerung beim Spaltungsvorgang wird die laufende Besteuerung untersucht. Hier wird zunächst detailliert auf die Einkünftequalifizierung und der damit einhergehenden Abfärbetheorie des
15 Abs. 3 Nr. 1 EStG eingegangen. Neben einzelnen Fragen wird noch auf die Gewerbesteuer und das Gebiet des SBV erörtert werden.
Im Anschluss daran soll die Beendigung der Betriebsaufspaltung analysiert werden, insbesondere die ungewollte Gewinnrealisierung durch Aufdeckung stiller Reserven und Vermeidungsstrategien.
Anschliessend werden die Tatbestandsvoraussetzungen der Betriebsaufspaltung ausführlich dargestellt werden, welche sich auf die personelle und die sachliche Verflechtung beschränken werden.
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