Guinea - Conakry Aufgabenfelder der Konfliktprävention in einem Land zwischen demokratischer Transition und Staatsversagen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
327 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640169016
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Universität Hamburg, Veranstaltung: Krisenprävention, Sprache: Deutsch, Abstract: "Guinea is in chronic crisis- particularly a crisis of leadership - The social and political situation is volatile and the peace is fragile" .
Diese Aussage ist das Fazit eines Teilnehmers des Forums "support change through dialogue", das von 16.-18. Januar 2008 im Gorée Institut in Senegal stattgefunden hat. Während des Forums berieten sich Repräsentanten und Vertreter der Oppositionsparteien über die Möglichkeiten der friedlichen Gestaltung der politischen Zukunft Guineas.
Während der Generalstreik im Vorjahr und die anschliessende Ernennung des Premierministers Lansana Kouyaté grosse Hoffnungen in der Bevölkerung geweckt hatten, ist diese mittlerweile der Ernüchterung und teilweisen Resignation gewichen.
Selbst die Gewerkschaften, die den Motor des politischen Wandels in Guinea darstellen, stellen kritisch fest, dass eine friedliche und nachhaltige demokratische Transition nur sehr schwer durchzusetzen ist.
"Guinea is full of people who are pitting one against the other to ensure that change never takes place" (Diallo, Kopf der Gewerkschaft CNTG ).
Diese Hausarbeit hat zum Ziel, den Einfluss der verschiedenen Akteure auf das Konfliktpotenzial in Guinea herauszuarbeiten und auch die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft zu untersuchen. Da es sich hier um eine politikwissenschaftliche Hausarbeit handelt, erscheint eine kurze Definition der zu verwendenden Begriffe und des verwendeten Analyserahmens vor der eigentlichen Länderanalyse sinnvoll.
Weil die Unruhen von Januar und Februar 2007 im engen Zusammenhang mit der Regierungskrise stehen, sollen sie im ersten Teil der Hausarbeit analysiert werden. Sie sind keineswegs als eine Konfliktursache anzusehen, sondern als auslösender Faktor des offenen Konflikts zwischen dem Staat und der Gesellschaft, der latent aber schon seit Jahrzehnten besteht.
Die Unruhen von 2007, sowie das Verhalten der Bevölkerung und der Sicherheitskräfte können nur verstanden werden, wenn man die verschiedenen Akteure innerhalb Guineas und ihre Beziehung zueinander versteht. Daher sollen diese Beziehungen in einem zweiten Teil herausgearbeitet werden.
Diese Aussage ist das Fazit eines Teilnehmers des Forums "support change through dialogue", das von 16.-18. Januar 2008 im Gorée Institut in Senegal stattgefunden hat. Während des Forums berieten sich Repräsentanten und Vertreter der Oppositionsparteien über die Möglichkeiten der friedlichen Gestaltung der politischen Zukunft Guineas.
Während der Generalstreik im Vorjahr und die anschliessende Ernennung des Premierministers Lansana Kouyaté grosse Hoffnungen in der Bevölkerung geweckt hatten, ist diese mittlerweile der Ernüchterung und teilweisen Resignation gewichen.
Selbst die Gewerkschaften, die den Motor des politischen Wandels in Guinea darstellen, stellen kritisch fest, dass eine friedliche und nachhaltige demokratische Transition nur sehr schwer durchzusetzen ist.
"Guinea is full of people who are pitting one against the other to ensure that change never takes place" (Diallo, Kopf der Gewerkschaft CNTG ).
Diese Hausarbeit hat zum Ziel, den Einfluss der verschiedenen Akteure auf das Konfliktpotenzial in Guinea herauszuarbeiten und auch die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft zu untersuchen. Da es sich hier um eine politikwissenschaftliche Hausarbeit handelt, erscheint eine kurze Definition der zu verwendenden Begriffe und des verwendeten Analyserahmens vor der eigentlichen Länderanalyse sinnvoll.
Weil die Unruhen von Januar und Februar 2007 im engen Zusammenhang mit der Regierungskrise stehen, sollen sie im ersten Teil der Hausarbeit analysiert werden. Sie sind keineswegs als eine Konfliktursache anzusehen, sondern als auslösender Faktor des offenen Konflikts zwischen dem Staat und der Gesellschaft, der latent aber schon seit Jahrzehnten besteht.
Die Unruhen von 2007, sowie das Verhalten der Bevölkerung und der Sicherheitskräfte können nur verstanden werden, wenn man die verschiedenen Akteure innerhalb Guineas und ihre Beziehung zueinander versteht. Daher sollen diese Beziehungen in einem zweiten Teil herausgearbeitet werden.
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