Russlanddeutsche Spätaussiedler und Aspekte ihrer Integration in Deutschland
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 17.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.04.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
378 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638036627
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Potsdam (Intitut für Geographie), Veranstaltung: Integration und soziale Partizipation von Migranten, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird ein kleiner Überblick zur Situation der Russlanddeutschen in der Bundesrepublik Deutschland gegeben. Ausserdem werden ein Einblick in die Geschichte dieser Menschen verschafft und einige Integrationsmassnahmen des Bundes vorgestellt. Aber auch ihre Probleme und Schwierigkeiten in der deutschen Gesellschaft finden Erwähnung. Im Anschluss werden drei Integrationskonzepte für Spätaussiedler vorgestellt und kritisch hinterfragt.
Der Begriff "Integration" ist nicht unumstritten, kann ihn doch jeder nach Bedarf für sich selbst auslegen. Oft sind die geführten Diskussionen sehr kontrovers und kommen nur selten auf einen gemeinsamen. Die Integrationsforderer verlangen eine Anpassung der Zuwanderer an die hiesige deutsche Gesellschaft, denn nur zu gern zählt man negative Beispiele von "Desintegration" auf, die sich auch in Form von Gesetzesverstössen niederschlagen. Diese Forderung ist jedoch oft sehr pauschal formuliert und liefert nur selten wirkliche Lösungsansätze.
Dagegen fühlen sich die Zuwanderer im Ausleben ihrer kulturellen und religiösen Traditionen stark eingegrenzt und lehnen eine pauschale Verurteilung und Einmischung ab. Nicht zuletzt monieren sie die ungleiche Chanceverteilung, die für sie in den verschiedensten Bereichen zu spüren ist.
Obwohl sie Einwanderer mit Sonderstatus sind, werden auch russlanddeutsche Spätaussiedler nicht aus der Integrationsdebatte ausgeklammert. Lange Zeit galt diese Gruppe als besonders anpassungsfähig und somit als integriert in die deutsche Gesellschaft. Doch mit dem Zusammenbruch des Ostblocks erreichte der Zustrom von Aussiedlern enorme Dimensionen. Allmählich wurde Kritik laut, diese Zuwanderer würden sich nicht integrieren wollen. In den Medien verbreiteten sich Schlagworte wie "Russenmafia", "Klein-Moskau" oder "Sozialschmarotzer" im Zusammenhang mit den Spätaussiedlern.
[...]
Der Begriff "Integration" ist nicht unumstritten, kann ihn doch jeder nach Bedarf für sich selbst auslegen. Oft sind die geführten Diskussionen sehr kontrovers und kommen nur selten auf einen gemeinsamen. Die Integrationsforderer verlangen eine Anpassung der Zuwanderer an die hiesige deutsche Gesellschaft, denn nur zu gern zählt man negative Beispiele von "Desintegration" auf, die sich auch in Form von Gesetzesverstössen niederschlagen. Diese Forderung ist jedoch oft sehr pauschal formuliert und liefert nur selten wirkliche Lösungsansätze.
Dagegen fühlen sich die Zuwanderer im Ausleben ihrer kulturellen und religiösen Traditionen stark eingegrenzt und lehnen eine pauschale Verurteilung und Einmischung ab. Nicht zuletzt monieren sie die ungleiche Chanceverteilung, die für sie in den verschiedensten Bereichen zu spüren ist.
Obwohl sie Einwanderer mit Sonderstatus sind, werden auch russlanddeutsche Spätaussiedler nicht aus der Integrationsdebatte ausgeklammert. Lange Zeit galt diese Gruppe als besonders anpassungsfähig und somit als integriert in die deutsche Gesellschaft. Doch mit dem Zusammenbruch des Ostblocks erreichte der Zustrom von Aussiedlern enorme Dimensionen. Allmählich wurde Kritik laut, diese Zuwanderer würden sich nicht integrieren wollen. In den Medien verbreiteten sich Schlagworte wie "Russenmafia", "Klein-Moskau" oder "Sozialschmarotzer" im Zusammenhang mit den Spätaussiedlern.
[...]
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung