Der Trend zum vorzeitigen Ruhestand Sozialwissenschaftliche Theorieansätze im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.01.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
559 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640257218
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Arbeit und Beruf im Lebenslauf: Verrentungsprozesse im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Fast alle westlichen Industrienationen stehen der gleichen Problematik gegenüber: während die Lebenserwartung steigt, sinkt das durchschnittliche Renteneintrittsalter. Diese gegenläufige Entwicklung von Arbeitszeit und Lebensdauer begann bereits vor über 30 Jahren und setzt sich bis heute fort. Vor dem Hintergrund, dass sich die Wege aus dem Erwerbsleben während der letzten Jahrzehnte massiv verändert haben, sollen in dieser Hausarbeit drei Theorieansätze verglichen werden, die erklären, wie es zu einem immer früheren Ausstieg aus der Erwerbsarbeit kommt. Anne-Marie Guillemard (1990) geht in ihrem Ansatz von einer Auflösung des Standardlebenslaufes aus. Dabei beschreibt sie nicht nur, wie sich die nachberufliche Phase verändert hat, sondern dass vielmehr der gesamte Lebenslauf neu organisiert werden muss. Der zweite Deutungsansatz, der sich in dieser Arbeit vor allem auf Jonathan Gruber und David Wise stützt, argumentiert ökonomisch rationeller. Er besagt, dass die sozialen Sicherungssysteme die Entscheidung über den Austritt aus dem Arbeitsmarkt beeinflussen, indem sie selber verstärkt Anreize setzen. Der dritte Theorieansatz sieht demgegenüber die Globalisierung und den daraus resultierenden strukturellen Wandel als Ursache der Frühverrentung an. Vor allem ältere Arbeiter sind den höheren Anforderungen nicht gewachsen und unterliegen dadurch einem steigenden Druck zum Erwerbsausstieg. Die Beschreibung dieses Deutungsansatzes bezieht sich auf eine Arbeit von Sandra Buchholz und Dirk Hofäcker (Buchholz/Hofäcker 2004) die im Rahmen des GLOBALIFE- Projektes an der Universität Bamberg entstand.
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