Qualität der IFRS Rechnungslegung Eine theoretische und empirische Analyse
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.07.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
132 (Printausgabe)
Dateigröße
10943 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640657155
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung), Sprache: Deutsch, Abstract: Die internationale Accounting-Forschung erlebt einen Umbruch. Es ist eine weltweite Konvergenz der Rechnungslegungsstandards zu beobachten, dabei steht das International Accounting Standards Board (IASB) wie keine andere Institution für diese Entwicklung.
Die Forschung bzgl. der Unterschiede zwischen nationalen Standards verliert zunehmend an Bedeutung. Durch die Konvergenz der Standards eröffnet sich allerdings die interessante Frage, ob die Bilanzierungspraxis ebenfalls konvergiert. Ohne Konvergenz in der Praxis wäre die internationale Harmonisierung der Rechnungslegungssysteme nicht zielführend, somit würde die fortschreitende Einführung der International Financial Reporting Standard (IFRS) in grossen Teilen der Welt und das "Convergence Project" der Standardsetter IASB und Financial Accounting Standards Board (FASB) in Frage gestellt.
Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob die IFRS-Einführung in der EU eine Konvergenz der Rechnungslegungspraxis in den Mitgliedsstaaten bewirkt hat. Hierfür wird der Effekt der IFRS-Einführung in Deutschland und Grossbritannien untersucht, wobei die USA als Kontrollgruppe dienen. Die Rechnungslegungspraxis wird dabei durch das Konzept der Earnings Quality beschrieben und gemessen. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass sowohl das Rechnungslegungssystem als auch länderspezifische und unternehmensspezifische Einflussfaktoren die Rechnungslegungspraxis bestimmen. Das Konzept der Earnings Quality beurteilt die Qualität von Rechnungslegung, wobei zwei Kategorien von Gütekriterien unterschieden werden. Innerhalb der ersten Kategorie erfolgt die Beurteilung ausschliesslich mit Hilfe von Rechnungslegungsdaten. Beispiele für diese Kriterien sind Qualität der Periodenabgrenzung, Beständigkeit, Prognosefähigkeit, Bilanzpolitik sowie Volatilität und Glättung. Die zweite Kategorie umfasst Gütekriterien die einen zusätzlichen Kapitalmarktbezug haben, bspw. Zeitnähe, bedingte Vorsicht und Wertrelevanz.
In dieser Arbeit soll keine Antwort auf die Frage gefunden werden, welches das beste Rechnungslegungssystem ist. Die Höhe der Ergebnisqualität ist in diesem Zusammenhang dennoch von Interesse, da eine Differenz eine unterschiedliche Bilanzierungspraxis aufzeigt. Dies hätte eine eingeschränkte Transparenz und Vergleichbarkeit zur Folge, wodurch die Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte gefährdet sein könnte.
Die Forschung bzgl. der Unterschiede zwischen nationalen Standards verliert zunehmend an Bedeutung. Durch die Konvergenz der Standards eröffnet sich allerdings die interessante Frage, ob die Bilanzierungspraxis ebenfalls konvergiert. Ohne Konvergenz in der Praxis wäre die internationale Harmonisierung der Rechnungslegungssysteme nicht zielführend, somit würde die fortschreitende Einführung der International Financial Reporting Standard (IFRS) in grossen Teilen der Welt und das "Convergence Project" der Standardsetter IASB und Financial Accounting Standards Board (FASB) in Frage gestellt.
Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob die IFRS-Einführung in der EU eine Konvergenz der Rechnungslegungspraxis in den Mitgliedsstaaten bewirkt hat. Hierfür wird der Effekt der IFRS-Einführung in Deutschland und Grossbritannien untersucht, wobei die USA als Kontrollgruppe dienen. Die Rechnungslegungspraxis wird dabei durch das Konzept der Earnings Quality beschrieben und gemessen. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass sowohl das Rechnungslegungssystem als auch länderspezifische und unternehmensspezifische Einflussfaktoren die Rechnungslegungspraxis bestimmen. Das Konzept der Earnings Quality beurteilt die Qualität von Rechnungslegung, wobei zwei Kategorien von Gütekriterien unterschieden werden. Innerhalb der ersten Kategorie erfolgt die Beurteilung ausschliesslich mit Hilfe von Rechnungslegungsdaten. Beispiele für diese Kriterien sind Qualität der Periodenabgrenzung, Beständigkeit, Prognosefähigkeit, Bilanzpolitik sowie Volatilität und Glättung. Die zweite Kategorie umfasst Gütekriterien die einen zusätzlichen Kapitalmarktbezug haben, bspw. Zeitnähe, bedingte Vorsicht und Wertrelevanz.
In dieser Arbeit soll keine Antwort auf die Frage gefunden werden, welches das beste Rechnungslegungssystem ist. Die Höhe der Ergebnisqualität ist in diesem Zusammenhang dennoch von Interesse, da eine Differenz eine unterschiedliche Bilanzierungspraxis aufzeigt. Dies hätte eine eingeschränkte Transparenz und Vergleichbarkeit zur Folge, wodurch die Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte gefährdet sein könnte.
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