Erkenntnis im Bildungsprozess Platons Bildungskonzeption im Höhlengleichnis
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
53 (Printausgabe)
Dateigröße
974 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656118398
Magisterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Ethik, Note: 2,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bildungskonzeption im platonischen Höhlengleichnis ist das zentrale
Thema der vorliegenden Arbeit. Bevor das Höhlengleichnis, als Gleichnis der Bildung
selbst beschrieben und aus teils pädagogischer, teils philosophischer Betrachtungsweise
gedeutet werden soll, wird zuvor das Umfeld desselben beschrieben.
Hier stehen das Sonnen- und Liniengleichnis im Mittelpunkt der Ausführungen, da
sich die Deutung des Höhlengleichnisses, so sagt Platon selbst, dadurch ergibt, dass
man es mit dem Sonnen- und Liniengleichnis, in Verbindung bringt (vgl. Pol. 517b).
Das nächste Kapitel soll das Höhlengleichnis selbst, in fünf aufeinander folgenden
Phasen beschreiben. Die ersten vier Phasen beschreiben jeweils den Bildungsprozess,
mittels welchem der Mensch zur Erkenntnis gelangen kann. Er wird als der Aufstieg,
eine Steigerung von den Schatten über die Wahrheit bis hin zur Wirklichkeit, illustriert.
Die höchste Erkenntnis erlangt der Mensch durch die Schau der höchsten Idee,
der Idee des Guten. Die vier verschiedenen Erkenntnis- bzw. Seinsstufen auf dem
Weg nach ,oben', sowie die Idee des Guten im Höhlengleichnis selbst, werden in
zwei Unterkapiteln ausführlicher erörtert. Die fünfte Phase, die den Wiederabstieg in
die Höhle behandelt ist für das platonische Bildungskonzept, unerlässlich.
Das letzte Kapitel Paideia als Bildung und Erziehung wird nach einigen allgemeinen
Ausführungen zur Bildung zweigeteilt: Zentral im ersten Abschnitt ist
Platons Auffassung der Paideia, die für ihn eine philosophische ist und welche er
kennzeichnend als "Umlenkung" (Pol. 518cd) bestimmt. Neben der Deskription
einiger Merkmale dieser neuen Paideia, wird im Weiteren auch auf die sophistische
Paideia eingegangen. Da die Sophisten am Anfang der abendländischen Pädagogik
stehen, soll ihre Paideia in Grundgedanken skizziert werden. Gleichwohl wird die
platonische Kritik in diesem Teilabschnitt nicht vernachlässigt werden, da sich die
sophistische Paideia in der Höhle, der Welt der Meinungen und Schatten, wiederfindet.
Der zweite Abschnitt in diesem Kapitel behandelt die Fächer, in
denen der Philosophenherrscher ausgebildet werden soll. Zudem wird in diesem Teilabschnitt das zeitliche Ausbildungsprogramm,
das sich nach Platon im Grossen und Ganzen auf das komplette
Leben des Menschen erstreckt, dargelegt.
Thema der vorliegenden Arbeit. Bevor das Höhlengleichnis, als Gleichnis der Bildung
selbst beschrieben und aus teils pädagogischer, teils philosophischer Betrachtungsweise
gedeutet werden soll, wird zuvor das Umfeld desselben beschrieben.
Hier stehen das Sonnen- und Liniengleichnis im Mittelpunkt der Ausführungen, da
sich die Deutung des Höhlengleichnisses, so sagt Platon selbst, dadurch ergibt, dass
man es mit dem Sonnen- und Liniengleichnis, in Verbindung bringt (vgl. Pol. 517b).
Das nächste Kapitel soll das Höhlengleichnis selbst, in fünf aufeinander folgenden
Phasen beschreiben. Die ersten vier Phasen beschreiben jeweils den Bildungsprozess,
mittels welchem der Mensch zur Erkenntnis gelangen kann. Er wird als der Aufstieg,
eine Steigerung von den Schatten über die Wahrheit bis hin zur Wirklichkeit, illustriert.
Die höchste Erkenntnis erlangt der Mensch durch die Schau der höchsten Idee,
der Idee des Guten. Die vier verschiedenen Erkenntnis- bzw. Seinsstufen auf dem
Weg nach ,oben', sowie die Idee des Guten im Höhlengleichnis selbst, werden in
zwei Unterkapiteln ausführlicher erörtert. Die fünfte Phase, die den Wiederabstieg in
die Höhle behandelt ist für das platonische Bildungskonzept, unerlässlich.
Das letzte Kapitel Paideia als Bildung und Erziehung wird nach einigen allgemeinen
Ausführungen zur Bildung zweigeteilt: Zentral im ersten Abschnitt ist
Platons Auffassung der Paideia, die für ihn eine philosophische ist und welche er
kennzeichnend als "Umlenkung" (Pol. 518cd) bestimmt. Neben der Deskription
einiger Merkmale dieser neuen Paideia, wird im Weiteren auch auf die sophistische
Paideia eingegangen. Da die Sophisten am Anfang der abendländischen Pädagogik
stehen, soll ihre Paideia in Grundgedanken skizziert werden. Gleichwohl wird die
platonische Kritik in diesem Teilabschnitt nicht vernachlässigt werden, da sich die
sophistische Paideia in der Höhle, der Welt der Meinungen und Schatten, wiederfindet.
Der zweite Abschnitt in diesem Kapitel behandelt die Fächer, in
denen der Philosophenherrscher ausgebildet werden soll. Zudem wird in diesem Teilabschnitt das zeitliche Ausbildungsprogramm,
das sich nach Platon im Grossen und Ganzen auf das komplette
Leben des Menschen erstreckt, dargelegt.
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