Literatur sehen und hören Zur Mehrdimensionalität literarästhetischer Erfahrungsräume im Deutschunterricht
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.09.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
68 (Printausgabe)
Dateigröße
264 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640697342
Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Didaktik - Germanistik, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits 1975 stellte der deutsche Pädagoge HARTMUT VON HENTIG fest, dass Kindheit zu einer "Fernsehkindheit"1 geworden sei.
Diese Aussage skizziert die soziokulturelle, gesellschaftliche und individuelle Perspektive der Medialisierung, unter welcher man die zunehmende Durchdringung der Lebenswelt mittels visueller, audiovisueller und anderer spezifischer Medien versteht.2 Die prägende Kraft von Medien ist dabei elementarer Einfluss- und Triebfaktor. Im Zuge der medialen Entwicklungen ist das Aufwachsen in einer Multimedia-Umwelt für die heutigen Jugendlichen zu einer Selbstverständlichkeit geworden.3 Medien dienen den Jugendlichen unter anderem zur "Information, Orientierung, Lebensbewältigung [...] und Identitätsbildung"4. Jederzeit verfügbar wirken die medialen Angebote sozialisierend, sinnprägend und präferenzbildend auf die Heranwachsenden.
[...]
Literatur sehen ...
Unter dieser Thematik erfolgt die Betrachtung der ,Literaturverfilmung' als potentielle literarästhetische Erfahrungsquelle bezüglich einer erweiterten Medienorientierung im Deutschunterricht.42 Thematisch leitende Bestandteile bilden eine grundlegende Begriffsbestimmung, die Herausstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zum Text bzw. Buch hinsichtlich rezeptionsspezifischen und strukturellen Aspekten als auch die konkrete Aufzeigung unterrichtlicher Leistungsfähigkeit und Funktionalität.
(Audio)visuelle43 Literaturadaptionen bilden eine Entwicklungslinie in der Geschichte des Films. Sie sind beinahe genauso alt wie dieser und das Kino. So lassen sich beispielsweise bereits 1896 Filmmotive von Luis Lumiere nach Goethes Faust auf der Leinwand wieder finden.
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Diese Aussage skizziert die soziokulturelle, gesellschaftliche und individuelle Perspektive der Medialisierung, unter welcher man die zunehmende Durchdringung der Lebenswelt mittels visueller, audiovisueller und anderer spezifischer Medien versteht.2 Die prägende Kraft von Medien ist dabei elementarer Einfluss- und Triebfaktor. Im Zuge der medialen Entwicklungen ist das Aufwachsen in einer Multimedia-Umwelt für die heutigen Jugendlichen zu einer Selbstverständlichkeit geworden.3 Medien dienen den Jugendlichen unter anderem zur "Information, Orientierung, Lebensbewältigung [...] und Identitätsbildung"4. Jederzeit verfügbar wirken die medialen Angebote sozialisierend, sinnprägend und präferenzbildend auf die Heranwachsenden.
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Unter dieser Thematik erfolgt die Betrachtung der ,Literaturverfilmung' als potentielle literarästhetische Erfahrungsquelle bezüglich einer erweiterten Medienorientierung im Deutschunterricht.42 Thematisch leitende Bestandteile bilden eine grundlegende Begriffsbestimmung, die Herausstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zum Text bzw. Buch hinsichtlich rezeptionsspezifischen und strukturellen Aspekten als auch die konkrete Aufzeigung unterrichtlicher Leistungsfähigkeit und Funktionalität.
(Audio)visuelle43 Literaturadaptionen bilden eine Entwicklungslinie in der Geschichte des Films. Sie sind beinahe genauso alt wie dieser und das Kino. So lassen sich beispielsweise bereits 1896 Filmmotive von Luis Lumiere nach Goethes Faust auf der Leinwand wieder finden.
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