Stadt- und Regionalentwicklung in Deutschland zur Zeit des Deutschen Bundes 1806-1870 Vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen sowie der Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
3158 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640268955
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Geographisches Institut), Veranstaltung: Stadt- und Regionalentwicklung in Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit dem Wandel der politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen zur Zeit des Deutschen Bundes vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Jahr 1970. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Prozessen der Stadt- und Regionalentwicklung - unbestreitbar geprägt durch die gesellschaftliche Triebkraft des 19. Jahrhunderts: die Industrielle Revolution. Da die städtische Entwicklung - damit soll sowohl die demographische als auch die wirtschaftliche Entwicklung gemeint sein - immer aufs Engste mit politischen Prozessen verbunden ist, müssen zunächst die politischen Verhältnisse zu Beginn des 19. Jahrhunderts betrachtet werden. Der Wendepunkt zwischen Heiligem Römischen Reich Deutscher Nation und Deutschem Bund sowie der Einfluss der napoleonischen Besatzung werfen die Frage auf, wie ein, an seiner eigenen Reformunfähigkeit gescheitertes, Reich die Weichen für die Entwicklungen im 19. Jahrhundert stellen konnte. Die Antwort gilt es in den Preussischen Reformen und ihren direkten ökonomischen und sozialen Auswirkungen zu suchen. Auf der Grundlage des reformierten Regierungs- und Verwaltungssystems können dann die zeitgeschichtlichen Prozesse innerhalb der Bevölkerungsentwicklung untersucht werden. Hierbei gilt es insbesondere, das enorme Bevölkerungswachstum zu erklären - Ursachen, Probleme und Chancen des damaligen demographischen Wandels zu erkennen. Daran anknüpfend stellt sich die Frage, inwieweit Bevölkerungszunahme und Industrialisierung ein Wirkungsgeflecht darstellen. Die Wechselwirkungen zwischen industriellem Wachstum und städtischem Wachstum, insbesondere die städtebaulichen und sozialen Folgen der fortschreitenden Industrialisierung, bilden den Kern der Überlegungen. Die präsentierten Fakten und angestellten Vermutungen zur Stadt- und Regionalentwicklung zur Zeit des Deutschen Bundes sollen in einem letzten Schritt am Beispiel der preussischen Hauptstadt Berlin nachvollzogen werden.
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