Götter, Gelder und Gewinne Der Kapitalismus als neue Religion
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.10.2013
Verlag
BoD - Books on DemandSeitenzahl
108 (Printausgabe)
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783732271443
Religion und Kapitalismus sind gesellschaftliche Phänomene und damit Teil unserer Kultur. Sie bestimmen unser Verhalten mit, ob man das nun mag oder nicht. Es werden die gleichen Mechanismen benutzt, um Anhänger zu gewinnen und an sich zu binden: Mystik, Ethik, Mythen und Rituale. Beide sind Glaubenssysteme. Sie filtern unsere Wahrnehmung und dienen dazu, die Komplexität der Welt zu reduzieren. In verständlicher Sprache beschreibt der Autor, was Religion und Kapitalismus sind, was sie gemeinsam haben und was sie trennt. Viele Abbildungen lockern den Text auf.
Kundinnen und Kunden meinen
Auch Kapitalismus ist eine Glaubensangelegenheit
Bewertung aus Nürtingen am 14.10.2013
Bewertungsnummer: 824700
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Im Klappenext des Buches steht, dass beides, Religion und Kapitalismus, gesellschaftliche Phänomene seien, die unser Leben beeinflussen. Kaiser beschreibt, wo Ähnlichkeiten oder sogar Übereinstimmungen bestehen. Er tut das ohne sich in theologische oder ökonomische Fachsimpeleien zu verlieren, allgemeinverständlich und mit vielen Abbildungen. Obwohl, so Kaiser, es weder für Religion noch für Kapitalismus allgemein verbindliche Definitionen gibt, wird im Buch klarer, was man darunter zu verstehen hat. Es werden sowohl polemische Kritiken erwähnt ("Kapitalismus/Religion ist Scheiße"), aber auch seriöse. Wer sich etwas kompetenter in die Diskussionen um Religion und Kapitalisms einschalten möchte, sollte dieses kompakte Buch lesen. Das ist bei den rund 100 Seiten mit vertretbarem Zeitaufwand möglich. Manches, was bisher unverständlich war an diesen beiden Phänomenen, wird klarer. Im Literaturverzeichnis findet man Anregungen, wie man die Themen vertiefen könnte. Ein paar unwesentliche Setzfehler sind dem Lektorat wohl entgangen (meist Worttrennungen beim Zeilenumbruch). Daher auch nicht die maximale Bewertung.