Vergleich der Julia-Erscheinung (3, 8-40) mit Creusa in Aen. 2, 771-794
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
187 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656124566
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Latein, Note: 3,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Klassische Philologie), Veranstaltung: Lateinisches Hauptseminar: Lucan, Sprache: Deutsch, Abstract: Lucan hat für sein gewaltiges Epos Quellen verarbeitet. Weil er dabei leider keine Fussnoten benutzt hat, können wir heute nur erschliessen, auf welche Vorbilder er sich berufen hat. Bei der Gattung des Epos ist es offensichtlich, dass die grossen Epiker Homer und Vergil eine Rolle gespielt haben, aber auch Ovid und viele andere haben Lucan beeinflusst.
Als einem Epiker der Silbernen Latinität galt Vergil dem Lucan als unerreichbarer Massstab, der zwar nicht übertroffen, aber schöpferisch nachgeahmt werden konnte, wobei es galt, dem neuen Werk eine eigene, persönliche und unverwechselbare Note zu verleihen.
Beim Lesen von Lucans Pharsalia drängt sich dem Leser bei den Erzählungen von Pompeius unweigerlich die Erinnerung an Aeneas auf. Indem Lucan nicht nur vergilische, sondern auch andere Motive verwendet, um den Glanz und die Bedeutung des Pompeius zu vermehren, konstruiert er einen "Anti-Aeneas" , der im Gegensatz zu Aeneas unter ungünstigen Vorzeichen herumgetrieben wird.
So können fast alle Szenen des Epos als Anti-Aeneis gelesen werden. Im Folgenden soll daher die Erscheinung Julias (3, 8-40) mit der Erscheinung der Creusa (Aen. 2, 771-794) verglichen werden. Dieser Vergleich führt zu einem tieferen Verständnis der lucanischen Szene, die durch den Vergleich mit einer Vorlage besser interpretiert werden kann. Das ist vor allem hilfreich, weil dieser erste Traum des Pompeius im Vergleich zu dem des siebten Buches in der Forschung relativ wenig untersucht wurde. Die meisten Autoren erwähnen ihn nur am Rande. Eine ausführliche deutschsprachige Interpretation ist u.a. bei Rutz zu finden.
Als einem Epiker der Silbernen Latinität galt Vergil dem Lucan als unerreichbarer Massstab, der zwar nicht übertroffen, aber schöpferisch nachgeahmt werden konnte, wobei es galt, dem neuen Werk eine eigene, persönliche und unverwechselbare Note zu verleihen.
Beim Lesen von Lucans Pharsalia drängt sich dem Leser bei den Erzählungen von Pompeius unweigerlich die Erinnerung an Aeneas auf. Indem Lucan nicht nur vergilische, sondern auch andere Motive verwendet, um den Glanz und die Bedeutung des Pompeius zu vermehren, konstruiert er einen "Anti-Aeneas" , der im Gegensatz zu Aeneas unter ungünstigen Vorzeichen herumgetrieben wird.
So können fast alle Szenen des Epos als Anti-Aeneis gelesen werden. Im Folgenden soll daher die Erscheinung Julias (3, 8-40) mit der Erscheinung der Creusa (Aen. 2, 771-794) verglichen werden. Dieser Vergleich führt zu einem tieferen Verständnis der lucanischen Szene, die durch den Vergleich mit einer Vorlage besser interpretiert werden kann. Das ist vor allem hilfreich, weil dieser erste Traum des Pompeius im Vergleich zu dem des siebten Buches in der Forschung relativ wenig untersucht wurde. Die meisten Autoren erwähnen ihn nur am Rande. Eine ausführliche deutschsprachige Interpretation ist u.a. bei Rutz zu finden.
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