Wolfram von Eschenbach: 'Der helden minne' - Eine Interpretation nach Peter Wapnewski
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.01.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
204 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656107002
Nachdem ein Überblick über die Form und den Inhalt des Tageliedes gegeben wurde, beschäftigt sich die Arbeit zu ihrem Grossteil mit der Ansicht und Forschungsmeinung von Peter Wapnewski, der sich in seinem Aufsatz ,Das fünfte Lied - Der helnden minne' in "Die Lyrik Wolframs von Eschenbach. Edition. Kommentar. Interpretation." mit eben diesem auseinander gesetzt hat. Bevor ein Fazit die Quintessenz zur Interpretation darzustellen versucht, gibt die Arbeit noch einen kurzen Überblick über die Forschungssituation.
Doch was versteht man eigentlich genau unter der Gattung "Tagelied"? De Gruyter versuchte bereits 1887 das Tagelied folgendermassen zu definieren:
"Das tagelied - im weitesten Sinne gefasst - hat zum gegenstand den lyrischen ausdruck der empfindung liebender, die nach einem durch die nacht begünstigten zusammensein der tagesanbruch trennt."
Trivial gesagt: Tagelieder handeln vom Abschied Liebender nach einer gemeinsam verbrachten Nacht. Der Tagesanbruch wird meist von einem Wächter verkündet, der die Liebenden mahnt, auseinanderzugehen. Wolfram nimmt nun, aufgrund der poetischen Exzeptionalität seiner fünf Lieder, eben angesprochener Wächterfrage und den chronologischen Verhältnissen, in der Tagelieddichtung eine Schlüsselstellung ein.
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