Die Gefahr des Aufkommens autoritärer und totalitärer Systeme in der ökologischen Krise. Diskutiert unter dem Focus der seelisch-kulturellen Verfassun
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.04.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
400 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638122986
Bei totalitären Systemen konnte sich, um am Beispiel zu bleiben, das faschistische Regime in Deutschland auf eine beträchtliche Zustimmung in der Bevölkerung stützen. Die Hitler-Partei bekam bei der Reichstagswahl vom 5.3.1933 fast 44 % der Stimmen. Auch wenn es danach keine Wahlen im bis dahin praktizierten Sinne mehr gab, so konnte das Regime doch grosse Teile der Bevölkerung an seiner Seite wissen, und ein erhebliches Quantum an Mitläufertum war zu verzeichnen. Auf einen derartigen Beifall konnte natürlich nur ein Teil der Diktaturen bauen.
Unsere Frage, die wir zu stellen haben ist, ob der Trend zu mehr demokratisch verfassten Gemeinwesen, wie er in den vergangenen Jahrzehnten zu verzeichnen war - kann dieser sich fortsetzen oder ist dies nur ein Zwischenspiel. Oder um anders zu fragen, ist Hitler nur ein Vorläufer, wie Carl Amery für einen seiner letzten Buchtitel formuliert hat? Laufen wir in gesellschaftliche Verhältnisse hinein, die freie demokratische Verhältnisse gefährden?
Innerhalb dieser Fragestellung ist von besonderem Interesse, wie die sozialpsychologische Konstitution der Bevölkerung bzw. auch des Menschen an sich beschaffen ist und welche Elemente eine unterstützende Rolle für eine autoritative bzw. auch diktatorische Entwicklungsrichtung begünstigen und welche sie hemmen.
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