Unternehmensethik in der Marktwirtschaft am Beispiel Kinderarbeit in Entwicklungsländern
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
265 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640979219
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg, Veranstaltung: Verantwortliches Handeln in Gesellschaft und Unternehmen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Unternehmensethik in der Marktwirtschaft, zieht hierfür als Beispiel die Kinderarbeit in Entwicklungsländern heran und schliesst mit ei-ner Zusammenfassung und einem Fazit.
Gerade bei Aktiengesellschaften zählen für viele Kapitalgeber nur die Rentabilität des eingesetzten Geldes, Dividendenerträge und Kursgewinne um jeden Preis. Wie der Ge-winn zustande kommt wird zur Nebensache. Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswis-senschaften, Milton Friedman, schrieb schon 1970, dass die soziale Verantwortung von Unternehmen ausschliesslich darin bestehe, ihren Profit zu steigern. Ob der Profit bspw. aus unmenschlichen Arbeitsbedingungen oder Kinderarbeit erzielt wird, blieb in der Vergangenheit häufig im Dunkeln.
In letzter Zeit ist diese Thematik stärker im öffentlichen Fokus. Diese Entwicklung hat ein Umdenken vieler global tätiger Unternehmen verursacht. Ihnen ist bewusst gewor-den, dass nicht nur der Preis allein eine Kaufentscheidung beeinflusst und das aus-schliessliche Streben nach grösstmöglichem Profit nicht mehr alleine eine übergeordnete Priorität einnimmt.
Diese Entwicklung wurde auch durch Unternehmensskandale sowie weltweite soziale, ökologische und ökonomische Krisen gefördert. Zur Diskussion stehen der Umfang und die Reichweite der ethischen bzw. sozialen Verantwortung von Unternehmen, Unter-nehmern und Managern. Typische Fragen hierbei sind etwa: Welche Rolle sollen Un-ternehmen bei der Einhaltung und Durchsetzung von Menschenrechten übernehmen? Welche Verantwortung haben sie für die Einhaltung von Sozialstandards und den Schutz der Umwelt? In welchem Umfang sind Unternehmen für die Bekämpfung der Korruption verantwortlich (nur im eigenen Unternehmen oder in ihrem gesamten wirt-schaftlichen Einflussbereich)? Können und sollen sich Unternehmen an der Produktion globaler öffentlicher Güter beteiligen, z.B. bei der Bekämpfung von Kinderarbeit, beim Engagement für Bildung? Sollen Unternehmen ihr Engagement primär dann entfalten, wenn damit ihren eigenen Unternehmensinteressen direkt oder indirekt, kurz- oder lang-fristig gedient wird oder aber unabhängig von eigenen Interessen gleichsam als Selbst-zweck? Warum überhaupt moralisch sein?
Die Beantwortung dieser Fragen wird in der Literatur und Öffentlichkeit vielfältig be-handelt und ist nicht Kern dieser Arbeit, soll aber die weitverzweigten Betrachtungsan-sätze des Themas aufzeigen.
Gerade bei Aktiengesellschaften zählen für viele Kapitalgeber nur die Rentabilität des eingesetzten Geldes, Dividendenerträge und Kursgewinne um jeden Preis. Wie der Ge-winn zustande kommt wird zur Nebensache. Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswis-senschaften, Milton Friedman, schrieb schon 1970, dass die soziale Verantwortung von Unternehmen ausschliesslich darin bestehe, ihren Profit zu steigern. Ob der Profit bspw. aus unmenschlichen Arbeitsbedingungen oder Kinderarbeit erzielt wird, blieb in der Vergangenheit häufig im Dunkeln.
In letzter Zeit ist diese Thematik stärker im öffentlichen Fokus. Diese Entwicklung hat ein Umdenken vieler global tätiger Unternehmen verursacht. Ihnen ist bewusst gewor-den, dass nicht nur der Preis allein eine Kaufentscheidung beeinflusst und das aus-schliessliche Streben nach grösstmöglichem Profit nicht mehr alleine eine übergeordnete Priorität einnimmt.
Diese Entwicklung wurde auch durch Unternehmensskandale sowie weltweite soziale, ökologische und ökonomische Krisen gefördert. Zur Diskussion stehen der Umfang und die Reichweite der ethischen bzw. sozialen Verantwortung von Unternehmen, Unter-nehmern und Managern. Typische Fragen hierbei sind etwa: Welche Rolle sollen Un-ternehmen bei der Einhaltung und Durchsetzung von Menschenrechten übernehmen? Welche Verantwortung haben sie für die Einhaltung von Sozialstandards und den Schutz der Umwelt? In welchem Umfang sind Unternehmen für die Bekämpfung der Korruption verantwortlich (nur im eigenen Unternehmen oder in ihrem gesamten wirt-schaftlichen Einflussbereich)? Können und sollen sich Unternehmen an der Produktion globaler öffentlicher Güter beteiligen, z.B. bei der Bekämpfung von Kinderarbeit, beim Engagement für Bildung? Sollen Unternehmen ihr Engagement primär dann entfalten, wenn damit ihren eigenen Unternehmensinteressen direkt oder indirekt, kurz- oder lang-fristig gedient wird oder aber unabhängig von eigenen Interessen gleichsam als Selbst-zweck? Warum überhaupt moralisch sein?
Die Beantwortung dieser Fragen wird in der Literatur und Öffentlichkeit vielfältig be-handelt und ist nicht Kern dieser Arbeit, soll aber die weitverzweigten Betrachtungsan-sätze des Themas aufzeigen.
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