Machiavellis instrumentelles Verständnis der Religion vor dem Hintergrund seiner Lehre der Machtkonsolidierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
157 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656021001
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Klassiker der Staatsphilosophie I, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wissenschaft setzt sich auch knapp 500 Jahre nach dem Tod des Niccolò Machiavelli
(1469 - 1527) immer noch mit seinen kontroversen Thesen auseinander, welche "ihre
Faszination keineswegs eingebüsst haben."(Schröder 2004,9). Diese hitzige Debatte führt
sogar dazu, dass die Bezeichnung "ein Machiavellist zu sein, immer noch eine
ernstzunehmende Anschuldigung in gegenwärtigen politischen Auseinandersetzungen
darstellt." (Skinner 1990,11). Dies liegt insbesondere daran, dass Machiavelli von einigen
Personen als "Inbegriff politischer Unmoral" (Münkler 2004,13) diffamiert und von anderen
wiederum als "eine Herausforderung für seine Interpreten" (Ottmann 2006,11) gewürdigt
wird. Oftmals werden die Moral, die Republik oder die Herrschaftslehre Machiavellis
thematisiert. Die Rolle der Religion bei Machiavelli bleibt dabei häufig nur ein Randthema,
obwohl die Säkularisierung der Neuzeit ein zentrales Thema des Epochenwechsels vom
Mittelalter zur Neuzeit darstellt. Deshalb soll diese historische Zäsur den Ausgangspunkt
dieser Untersuchung darstellen. "Il Principe" und "Discorsi" als Machiavellis Hauptwerke
sowie umfangreiche Sekundärliteratur sollen dabei helfen die Frage zu beantworten,
inwiefern Machiavelli unter Berücksichtigung des epochalen Kontextes, seines
Menschenbildes und seiner Geschichtsauffassung eine Instrumentalisierung der Religion zur
Stabilisierung der Macht begründet hat.
(1469 - 1527) immer noch mit seinen kontroversen Thesen auseinander, welche "ihre
Faszination keineswegs eingebüsst haben."(Schröder 2004,9). Diese hitzige Debatte führt
sogar dazu, dass die Bezeichnung "ein Machiavellist zu sein, immer noch eine
ernstzunehmende Anschuldigung in gegenwärtigen politischen Auseinandersetzungen
darstellt." (Skinner 1990,11). Dies liegt insbesondere daran, dass Machiavelli von einigen
Personen als "Inbegriff politischer Unmoral" (Münkler 2004,13) diffamiert und von anderen
wiederum als "eine Herausforderung für seine Interpreten" (Ottmann 2006,11) gewürdigt
wird. Oftmals werden die Moral, die Republik oder die Herrschaftslehre Machiavellis
thematisiert. Die Rolle der Religion bei Machiavelli bleibt dabei häufig nur ein Randthema,
obwohl die Säkularisierung der Neuzeit ein zentrales Thema des Epochenwechsels vom
Mittelalter zur Neuzeit darstellt. Deshalb soll diese historische Zäsur den Ausgangspunkt
dieser Untersuchung darstellen. "Il Principe" und "Discorsi" als Machiavellis Hauptwerke
sowie umfangreiche Sekundärliteratur sollen dabei helfen die Frage zu beantworten,
inwiefern Machiavelli unter Berücksichtigung des epochalen Kontextes, seines
Menschenbildes und seiner Geschichtsauffassung eine Instrumentalisierung der Religion zur
Stabilisierung der Macht begründet hat.
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