Verschuldungspolitik unter dem Aspekt von Leveragewirkungen
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.07.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
693 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638205931
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1.7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Entscheidungsorientierte Führung von Unternehmen, Sprache: Deutsch, Abstract: Hat sich eine Unternehmensführung als ihr Individualziel die Maximierung des Unternehmensgesamtwertes
gesetzt, kann sie dies durch Minimierung ihrer Kapitalkosten
erreichen, da beide Zielsetzungen einander entsprechen.1 Das mit dieser Minimierung
verbundene Unterziel der Optimierung der Relation zwischen Fremd- und Eigenkapital
unter Beachtung der Wirkung auf das Risiko-Ertrags-Verhältnis steht im
Mittelpunkt dieser Seminararbeit.
Obwohl die Finanzierungstheorie verglichen mit anderen Zweigen der betriebswirtschaftlichen
Theorie recht jung ist, finden sich bereits im Jahre 1869 ein Beitrag zu
diesem Thema.2 Eine wissenschaftliche Forschung nach einer möglichen Optimierung
der Kapitalstruktur fand allerdings erst statt, als Mitte des letzten Jahrhunderts
eine tiefgreifende Änderung der Sichtweise des Unternehmens die noch junge Betriebswirtschaftslehre
durchdrungen hatte. 3 Welche immense Bedeutung dagegen
heute dem Bereich Finanzierung in den Unternehmen zukommt, lässt sich aus dem
Umfang der Forschungsergebnisse in den letzten 50 Jahren, dem heutigen Einfluss
eines "Chief Financial Officer"4 und auch an den veränderten Kapitalstrukturen5 der
z.B. deutschen Wirtschaft erkennen.
Steht ein Unternehmen heute vor der genannten Optimierungsproblematik, so kann
es also eine Reihe von Ansätzen, von denen die wichtigsten im Kapital 5 kurz vorgestellt
werden, nutzen, um die möglichen Alternativen richtig zu bewerten. Die Kapitel
2 und 3 führen die hierfür nötigen Grundbegriffe ein und es wird erläutert, wie sich
Finanzierungspolitik auf die Kapitalkosten und damit auf die Bewertung des Unternehmens
auswirken kann. Dem Leverage-Effekt ist Kapitel 4 gewidmet, er nimmt
eine zentrale Stellung in den Modellen und Ansätzen ein. Am Ende des Kapitels 4
werden kurz die mit der Nutzung des Effekts verbundenen Risiken und sein Nutzen
erläutert. Abschliessend wird ein Fazit gezogen und kritisch Stellung zur Anwendbarkeit
der vorgestellten Modelle bezogen.
1 Vgl. Süchting (1995, S. 466). Dieser Zusammenhang wird im Kapital 3.1 erläutert.
2 Vgl. Schneider (1987, S. 350ff).
3 Vgl. Schmidt und Terberger (1999, S.31ff).
4 Zum heutigen Einfluss eines Finanzvorstands im Vergleich zu früher vgl. Gebhardt, et al. (1993, S. 2).
5 Vgl. Franke und Hax: (1999, S. 495).
gesetzt, kann sie dies durch Minimierung ihrer Kapitalkosten
erreichen, da beide Zielsetzungen einander entsprechen.1 Das mit dieser Minimierung
verbundene Unterziel der Optimierung der Relation zwischen Fremd- und Eigenkapital
unter Beachtung der Wirkung auf das Risiko-Ertrags-Verhältnis steht im
Mittelpunkt dieser Seminararbeit.
Obwohl die Finanzierungstheorie verglichen mit anderen Zweigen der betriebswirtschaftlichen
Theorie recht jung ist, finden sich bereits im Jahre 1869 ein Beitrag zu
diesem Thema.2 Eine wissenschaftliche Forschung nach einer möglichen Optimierung
der Kapitalstruktur fand allerdings erst statt, als Mitte des letzten Jahrhunderts
eine tiefgreifende Änderung der Sichtweise des Unternehmens die noch junge Betriebswirtschaftslehre
durchdrungen hatte. 3 Welche immense Bedeutung dagegen
heute dem Bereich Finanzierung in den Unternehmen zukommt, lässt sich aus dem
Umfang der Forschungsergebnisse in den letzten 50 Jahren, dem heutigen Einfluss
eines "Chief Financial Officer"4 und auch an den veränderten Kapitalstrukturen5 der
z.B. deutschen Wirtschaft erkennen.
Steht ein Unternehmen heute vor der genannten Optimierungsproblematik, so kann
es also eine Reihe von Ansätzen, von denen die wichtigsten im Kapital 5 kurz vorgestellt
werden, nutzen, um die möglichen Alternativen richtig zu bewerten. Die Kapitel
2 und 3 führen die hierfür nötigen Grundbegriffe ein und es wird erläutert, wie sich
Finanzierungspolitik auf die Kapitalkosten und damit auf die Bewertung des Unternehmens
auswirken kann. Dem Leverage-Effekt ist Kapitel 4 gewidmet, er nimmt
eine zentrale Stellung in den Modellen und Ansätzen ein. Am Ende des Kapitels 4
werden kurz die mit der Nutzung des Effekts verbundenen Risiken und sein Nutzen
erläutert. Abschliessend wird ein Fazit gezogen und kritisch Stellung zur Anwendbarkeit
der vorgestellten Modelle bezogen.
1 Vgl. Süchting (1995, S. 466). Dieser Zusammenhang wird im Kapital 3.1 erläutert.
2 Vgl. Schneider (1987, S. 350ff).
3 Vgl. Schmidt und Terberger (1999, S.31ff).
4 Zum heutigen Einfluss eines Finanzvorstands im Vergleich zu früher vgl. Gebhardt, et al. (1993, S. 2).
5 Vgl. Franke und Hax: (1999, S. 495).
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung