Macht zum Mitmachen?! In welcher Art und Weise nutzen bundesdeutsche Spitzenpolitiker das Soziale Online-Netzwerk Facebook?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.11.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
91 (Printausgabe)
Dateigröße
1170 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656534648
Netzwerk Facebook alleine in Deutschland 25.350.560 angemeldete Mitglieder. Gemessen an
der Einwohnerzahl, nämlich 81.946.000, entspricht dies einem Anteil von fast 31 Prozent der
Gesamtbevölkerung. Sicher erleben Social-Media-Angebote besonders in den letzten Jahren
einen Boom, dessen Nachhaltigkeit erst die Zukunft zeigen wird. Trotzdem belegen diese
Zahlen die immense Bedeutung, die die Netzwerke in der Gesellschaft jetzt schon bekommen
haben. Facebook hat sich in Deutschland unter diesen Angeboten mittlerweile als Marktführer
herauskristallisiert. War das Netzwerk in den ersten Jahren vor allem für junge Leute im
Allgemeinen und Studierende im Speziellen interessant, findet man mittlerweile Vertreter aller
sozialen Schichten und Altersgruppen auf Facebook, wenngleich der Anteil der unter 30-
Jährigen nach wie vor überwiegt. Im Internet ist damit "etwas entstanden, was nicht mehr nur
die Abbildung bereits vorhandener Dinge ,im Netz' ist, sondern zunehmend eine eigene
Qualität bekommt."
Fernab aller Quoten, wie viele Facebook-Nutzer wahlberechtigt sind, ist alleine eine solche
Masse für die Politik hochinteressant. Denn so viele potenzielle Wähler sind an keinem
anderen Ort anzutreffen. Ob virtuell oder reell - an welchem Ort nehmen mehr als 20
Millionen mögliche Wähler ein Plakat wahr? Welches Medienerzeugnis kommt auf so viele
Betrachter? Bereits der Wahlkampf Barack Obamas 2008, über den mittlerweile eine Vielzahl
wissenschaftlicher Texte publiziert wurde, zeigte die grosse Bedeutung des Internets für die
Politik. Das Facebook-Bild des gerade wieder gewählten Obama, der seine Ehefrau umarmt, ist
vier Jahre später das am meisten geteilte Foto der Plattform überhaupt. Die Möglichkeiten, die
sich aus dem interaktiven Charakter von Facebook und der Masse der Nutzer für Politiker und
Parteien ergeben, sind gross. "Information und Unterhaltung finden online statt."
Von der eigenen Imagepflege, über die Möglichkeit zum direkten Bürgerdialog bis hin zur
direkten Vermittlung der politischen Ziele. Politiker und Parteien sind bei der Kommunikation
via Facebook nicht von der Gatekeeper-Funktion der Massenmedien abhängig, die bis zur
Verbreitung des Internet letztlich dafür verantwortlich waren, was massenhaft verbreitet wird...
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