Zuviel Dick, sensibel, ungeliebt
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.10.2017
Verlag
BookRix GmbH & Co. KGSeitenzahl
270 (Printausgabe)
Dateigröße
834 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783730962886
Der zart besaitete und übergewichtige Wolfgang weiss, wie sich Mobbing anfühlt, nicht aber, wie es ist, geliebt zu werden. Sein Schwarm Simon ist ebenso hübsch, wie verpeilt. Letzteres bringt ihm bei Freunden den Spitznahmen "Straight Missile" ein. Eine temporäre Personalrochade in der Firma gibt den beiden die Chance, einander näher zu kommen - theoretisch - wäre da nicht die Angst auf der einen und neurotisches Gebaren auf der anderen Seite. Obendrein lauert ein zischelndes Schlangennest auf den geringsten Fehler, um sich in die beiden zu verbeissen.
Zur Seite und im Weg stehen Nikolaus, Weihnachten, Silvester, ein paar Freunde, Familie und ein Hund.
Zur Seite und im Weg stehen Nikolaus, Weihnachten, Silvester, ein paar Freunde, Familie und ein Hund.
Kundinnen und Kunden meinen
Der Junge und der Bub!
Uta Maria am 10.08.2015
Bewertungsnummer: 886878
Bewertet: eBook (ePUB)
Frage: Wie fühlt ein dicker Mensch? Antwort: Auch nicht anders als ein schlanker Mensch.
Träume, Wunschvorstellungen, Gelüste, Liebesbedürfnis, Anerkennung all diese Regungen beherrschen auch dicke Menschen.
Die Autorin bringt die Zerrissenheit des dicken Wolfgangs, die ihn, in ihren Klauen hält, in eindringlicher Form direkt in des Lesers Herz. Unwillkürlich leiden wir mit Wolfgang. Verfolgen den uns mit voluminöser Wucht vorgetragenen Kampf. Täglich muss er Beleidigungen über sich ergehen lassen. Sein Verliebtsein, gegenüber dem attraktiven, schlanken Arbeitskollegen Simon, Wasser- und Luftdicht zu verschließen, verschlingt fast seine Lebenskraft. Aber das allein ist noch nicht das Schlimmste, so sein Denken. Denn seine sexuelle Orientierung dürfen die Hyänen, seine Arbeitskolleginnen, mit denen er ein Büro teilen muss, nie erfahren.
Mit lustigen Metaphern wird die Gleichgültigkeit, das Absurde, das schleimende Verhalten der Kollegen aufgedeckt, wie z.B. :
wie sabbernde Renfields um den Obervampir ....
Das Lesen dieser Geschichte fühlte sich für mich an, wie unter einer 1000 Volt Spannung. Denn nicht nur meine Augen und das Gehirn waren beteiligt, nein auch meine Nerven. Gefühle wurden wie Stromstöße durch meinen Körper geleitet. Je nachdem was ich gerade gelesen hatte, spiegelte sich umgehend in meinem Gefühlsleben wieder. Die Autorin ist eine Jongleurin des Wortes.