Der Todespass über den Savuto Ein Roman aus der Zeit Friedrich II. und Heinrich (VII.)
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.11.2013
Verlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
488
Maße (L/B/H)
22/17/3.4 cm
Gewicht
844 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7322-7195-5
Von diesen sieben Jahren berichtet der Erzähler, der Leibarzt und Beichtvater des gefangen Königs, er behandelt ihn, plaudert mit ihm und hält alle Details vom Leben der beiden in einer Art Tagebuch akribisch fest. Die Themen gibt der König vor, zuweilen äussert er sich zu hochpolitischen Themen, zuweilen über seinen Vater, dort in einer Mischung aus Politischem und sehr Privatem, zuweilen plaudert er über sehr Nebensächliches, Anekdoten aus seiner Kindheit und Jugend. Aber eben das Anekdotische gibt dem Text Farbe und macht das hohe Mittelalter lebendig. Zuweilen schweift auch der Erzähler ab.
Wichtig aber, dass der Erzähler sehr detailliert eine Lepraerkrankung König Heinrichs beschreibt. Damit erscheint die Geschichte dieses unglücklichen Königs in einem neuen Licht: Die politische Gefangenschaft wird zur gesellschaftlichen Isolation eines Schwerkranken, der Selbstmord erfährt eine neue Motivation. Zudem deutet der Erzähler an, König Heinrich könnte auf andere Weise gestorben sein: Kaiser Friedrich, der seine Legitimation von Gott bezieht, kann nicht zulassen, dass die lepröse Erkrankung seines ältesten Sohnes der Öffentlichkeit bekannt wird, zumal die Lepra damals als Strafe Gottes begriffen wurde.
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