Aktiencrash - Wenn Börsianer verrückt spielen
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
21/14.8/1.1 cm
Gewicht
219 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-56105-7
Anziehungskraft auf die Menschen. Der Traum vom schnellen und
einfachen Geld erfüllte sich jedoch für die meisten nicht. Häufig
beendete ein Crash die Träume vom grossen Reichtum und die
meisten der Spekulanten verloren einen Grossteil ihres Vermögens.
Obwohl die Analysemethoden immer weiter verbessert wurden und
heute vielfach Computer die Kauf- und Verkaufsentscheidungen
treffen, kam es an den Aktien- und Bondmärkte immer wieder zu
heftigen Marktbewegungen. Dies signalisiert, dass wir keinen
"Vollkommenen Kapitalmarkt" im Sinne der Kapitalmarkttheorie
besitzen und ihn sehr wahrscheinlich auch niemals erreichen werden.
Denn sehr oft spielt die Psyche der Anleger eine übergeordnete
Rolle, welche man nicht mit noch so modernen Analysemethoden
vorhersehen kann.
Der aufmerksame Leser wird jedoch feststellen, dass bei allen in
diesem Buch analysierten Spekulationskrisen eine immer sehr
ähnliche Kursentwicklung und Verhaltensweisen der
Marktteilnehmer stattfand. Die Kurse werden erst durch das
unbegrenzte Spekulationsfieber in schwindelerregende Höhen
getrieben. Schliesslich folgt ein Crash, der die Kurse dann wieder in
die Nähe ihres wahren Wertes zurückführt. Die Folge des Crashs
bleibt oftmals nicht auf das Vermögen der Spekulanten begrenzt,
vielmehr wird die gesamte reale Wirtschaft mit in Mitleidenschaft
gezogen. Sehr häufig bildet ein Crash auch den Anfang einer
wirtschaftlichen Rezession wie dies beispielsweise der Schwarze
Freitag im Jahr 1929 war. Im Jahr 1554 entdeckte der Naturforscher Busbeck im türkischen
Adrianopel die Tulpe und brachte sie nach Mitteleuropa. Besonders
in Holland entstand bald deren grosse Beliebtheit. Es wurden neue
Arten gezüchtet und anfangs interessierten sich nur Garteninhaber
für diese Pflanzen. Ein grösseres Interesse richtete sich jedoch bald
auf den Besitz und die Zurschaustellung der schönsten und
ausgefallensten ihrer Art. Mit der Nachfrage nach Tulpenzwiebeln
stieg auch deren Preis, jedoch ohne dass die Zucht oder die Einfuhr
der Zwiebeln im entsprechenden Masse stieg. Wenig später
begannen reiche Kaufleute sich mit ansehnlichen Tulpenbeeten
gegenseitig zu übertrumpfen. [...]
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