Das Bürgerrecht im Athen der klassischen Zeit Exklusivität und der Inklusion in der griechischen Gesellschaft in der klassischen Zeit
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
410 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656563532
Es ist davon auszugehen, dass Demokratie ein Begriff ist, welcher erst in jene Zeit des klassischen Griechenlands fällt, genauer zwischen 477 und 462 n. Chr. ensteht. Die Athener sahen sich somit, laut Perikles, in einem politischen System der Volksherrschaft, einem Konstrukt der Macht des Volkes. Diese begründet sich zum einen aus dem Archontat Solons 590 n. Chr. sowie den Reformen der Demen des Kleisthenes 507 n. Chr. und der Entmachtung des Areopags durch Ephialtes 462 n. Chr. Grossen Einfluss hatte jedoch auch das Bürgerrechtsgesetz, das von Perikles 451 v. Chr. massgeblich vorangetrieben wurde.
Jenes Bürgerrechtsgesetz ist die Grundlage der von Perikles beschriebenen Demokratie. Zu dieser Gesetzgebung und deren Auswirkung stelle ich meine Forschungsfrage: "Lässt sich die Attische Demokratie als eine auf dem Bürgerrecht fussende, für einen elitären Kreis der Bewohner zugängliches politisches System erachten, welches keine Möglichkeit der Inklusion von ausserhalb ermöglichte und dies auch nicht wollte?" Hierzu hinterfrage ich anhand von Quellen aus Aristoteles, Thukydides, Pseudo-Xenophons und Plutarchs Werken, wie zugänglich die Politik dieser Zeitepoche war, sowie wie Beteiligte und deren mögliche Ämter, als auch die zwangsläufig Unbeteiligten des politischen Systems zu klassifizieren sind. Ausserdem werde ich deren Möglichkeiten der politischen Partizipation analysieren. Gerade die sehr genau durch das Bürgerrecht definierte Gruppe der politisch Beteiligten möchte ich in dieser Ausarbeitung kritisch skizzieren, um die Forschungsfrage und deren Relevanz für die Beschreibung einer Demokratie zu verdeutlichen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.