Sprachkritik und Sprache als Material in den Hörspielen von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl Magisterarbeit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
168
Maße (L/B/H)
21/14.8/1.2 cm
Gewicht
253 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-56074-6
Ausgangsthese dieser Arbeit ist die Verwendung von Sprache als Material in den Hörspielen Friederike Mayröckers und Ernst Jandls. Das impliziert die Anwendbarkeit des Montagebegriffs auf die Arbeiten beider Autoren. Verbunden damit ist die These, dass das skizzierte Modell des materialen Mitteilungsraums des Hörfunks sich im Laufe der Arbeit als Verständnishilfe im Hintergrund und möglicherweise auch in der direkten Anwendung auf die Texte oder Teile davon als nützlich erweist.
Aus dem freien Umgang mit dem sprachlichen Material werden in der konkreten Poesie Botschaften entwickelt, die nicht mit der Semantik der Sprache vermittelt werden. Ich erwarte dass solche strukturelle Botschaften auch in materialorientierten Hörspielen auftreten. Diese Erwartung bildet die zweite These dieser Arbeit.
Als Hintergrund der materialen Perspektive auf Sprache habe ich ein kritisches Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit dieses Mediums für herrschafts- und störungsfreie Kommunikation sowie zu seinem Einfluss auf die Rezeption und Beschreibung ausser-sprachlicher Sachverhalte angeführt. Dieses kritische Verhältnis, so meine dritte These, beeinflusst die poetischen Praktiken beider Autoren in einer Weise, die sich an ihren Texten aufzeigen lässt.
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