Die Psychologie C.G. Jungs und das systemtheoretische Paradigma der Selbstorganisation Ein Vergleich
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
28.02.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
76 (Printausgabe)
Dateigröße
729 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656604877
Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,6, FernUniversität Hagen (Institut für Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Abstract:
C. G. Jung gilt als das Enfant Terrible der akademischen Psychologie. Sein Werk einschliesslich der daraus abgeleiteten Psychotherapieform gelten als spekulativ sowie esoterisch und halten einer Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien - so die einhellige Meinung - nicht stand. In dieser Arbeit wird der These nachgegangen, dass der von Jung postulierte Individuationsprozess - das Herzstück seines Werkes - ein dynamischer Selbstorganisationsprozess ist, der genau die Gesetzmässigkeiten aufweist, die im Bereich der empirisch fundierten Systemtheorie für belebte und unbelebte Systeme diskutiert werden. Darunter fallen Konzepte wie dissipative Strukturen, die Autopoiesis und das deterministische Chaos. Die vereinheitlichende Sprache der Systemtheorie stand Jung allerdings nicht zur Verfügung, so dass die Aussagen Jungs zunächst sorgsam mit systemtheoretischem Gedankengut in Beziehung gesetzt werden müssen. Tut man dies, so zeigen sich erstaunliche Parallelen. Es scheint daher sinnvoll, Jung zum Gegenstand der Psychotherapiewirkungsforschung zu machen und den Stellenwert seines Werkes erneut zu überdenken.
C. G. Jung gilt als das Enfant Terrible der akademischen Psychologie. Sein Werk einschliesslich der daraus abgeleiteten Psychotherapieform gelten als spekulativ sowie esoterisch und halten einer Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien - so die einhellige Meinung - nicht stand. In dieser Arbeit wird der These nachgegangen, dass der von Jung postulierte Individuationsprozess - das Herzstück seines Werkes - ein dynamischer Selbstorganisationsprozess ist, der genau die Gesetzmässigkeiten aufweist, die im Bereich der empirisch fundierten Systemtheorie für belebte und unbelebte Systeme diskutiert werden. Darunter fallen Konzepte wie dissipative Strukturen, die Autopoiesis und das deterministische Chaos. Die vereinheitlichende Sprache der Systemtheorie stand Jung allerdings nicht zur Verfügung, so dass die Aussagen Jungs zunächst sorgsam mit systemtheoretischem Gedankengut in Beziehung gesetzt werden müssen. Tut man dies, so zeigen sich erstaunliche Parallelen. Es scheint daher sinnvoll, Jung zum Gegenstand der Psychotherapiewirkungsforschung zu machen und den Stellenwert seines Werkes erneut zu überdenken.
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