Statistische Analyse des Rehabilitationsverhaltens von Karzinompatienten am Beispiel von Versicherungsnehmern der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) M
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
544 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656623489
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Gesundheit - Public Health, Note: gut, Medizinische Hochschule Hannover (Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Untersucht wurde das Rehabilitationsverhalten von 9410 Karzinompatienten, welche bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Mettmann zwischen 1987 und 1996 versichert waren. Es handelt sich dabei sowohl um selbstversicherte als auch familienversicherte Mitglieder. Die Patienten wurden in vier Karzinomtypgruppen eingeteilt: Patienten mit Mammakarzinom, Karzinomen der oberen und unteren Luftwege (kurz "HNO"), Unterleibskarzinom oder Magen-Darm-Karzinom. Insgesamt zeigte die Geschlechterverteilung bei allen Rehapatienten ein Verhältnis von 2:1 mit doppelt so viel Männern als Frauen. Die Befunde zeigen, dass unter den männlichen Patienten die Tendenz, eine Rehabilitation in Anspruch zu nehmen, über die Altersgruppen sehr uneinheitlich ausgeprägt ist. In der untersten Altersgruppe ist sie deutlich schwächer als in der folgenden Altersgruppe der 40 bis 55- jährigen; hier ist die Tendenz am grössten.
Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die Unterschiede in der Inanspruchnahme von Rehaleistungen über die verschiedenen Krankheitsgruppen im betrachteten Zeitraum sich nicht sehr deutlich unterscheiden.
Auch eine schichtenspezifische Inanspruchnahme von Rehamassnahmen liess sich nicht nachweisen in der betrachteten Population.
Dahingegen liess sich die Tendenz aufzeigen, dass die Inanspruchnahme von Rehabilitationsmassnahmen, mit der Zahl der stationären Voraufenthalte in einem Krankenhaus der Akutversorgung zunimmt. Dies betrifft bei den Männern die Patienten mit Magen-Darm- und die mit HNO-Karzinomen. Bei den Frauen zeigt sich diese Tendenz nicht.
Zudem wurde das Rückkehrverhalten in das Berufsleben bei Rehabilitanden und Nicht-Rehabilitanden untersucht. Betrachtet wurden dabei zwei Patientengruppen: Patienten mit Krebserkrankungen (insgesamt 9410 Patienten) und Patienten mit Myokardinfarkt (insgesamt 6258 Patienten). Es konnte gezeigt werden, dass in beiden Gruppen signifikant mehr Patienten in das Berufsleben zurückkehrten, wenn eine rehabilitative Massnahmen durchgeführt wurde. Zudem zeigte sich, dass in beiden Gruppen nach einer Rehabilitation mehr Männer als Frauen in das Berufsleben zurückkehrten.
Ein signifikanter Unterschied zwischen den sozioökonomischen Gruppen bezüglich der Rückkehr ins Berufsleben liess sich nur bei den Karzinompatienten zeigen, nicht bei Infarktpatienten: es kehrten weniger ungelernte Arbeiter und weniger einfache Angestellte in das Berufsleben zurück als erwartet. Dafür kehrten signifikant mehr Facharbeiter in das Berufsleben zurück.
Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die Unterschiede in der Inanspruchnahme von Rehaleistungen über die verschiedenen Krankheitsgruppen im betrachteten Zeitraum sich nicht sehr deutlich unterscheiden.
Auch eine schichtenspezifische Inanspruchnahme von Rehamassnahmen liess sich nicht nachweisen in der betrachteten Population.
Dahingegen liess sich die Tendenz aufzeigen, dass die Inanspruchnahme von Rehabilitationsmassnahmen, mit der Zahl der stationären Voraufenthalte in einem Krankenhaus der Akutversorgung zunimmt. Dies betrifft bei den Männern die Patienten mit Magen-Darm- und die mit HNO-Karzinomen. Bei den Frauen zeigt sich diese Tendenz nicht.
Zudem wurde das Rückkehrverhalten in das Berufsleben bei Rehabilitanden und Nicht-Rehabilitanden untersucht. Betrachtet wurden dabei zwei Patientengruppen: Patienten mit Krebserkrankungen (insgesamt 9410 Patienten) und Patienten mit Myokardinfarkt (insgesamt 6258 Patienten). Es konnte gezeigt werden, dass in beiden Gruppen signifikant mehr Patienten in das Berufsleben zurückkehrten, wenn eine rehabilitative Massnahmen durchgeführt wurde. Zudem zeigte sich, dass in beiden Gruppen nach einer Rehabilitation mehr Männer als Frauen in das Berufsleben zurückkehrten.
Ein signifikanter Unterschied zwischen den sozioökonomischen Gruppen bezüglich der Rückkehr ins Berufsleben liess sich nur bei den Karzinompatienten zeigen, nicht bei Infarktpatienten: es kehrten weniger ungelernte Arbeiter und weniger einfache Angestellte in das Berufsleben zurück als erwartet. Dafür kehrten signifikant mehr Facharbeiter in das Berufsleben zurück.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung