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Produktbild: Flut

Flut Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

422

Maße (L/B/H)

18.8/11.6/3 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1

Originaltitel

Barba ensopada de sangue

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46568-4

Beschreibung

Rezension

»Der spannendste Roman, den der Brasilienschwerpunkt der Buchmesse zu den deutschen Lesern gebracht hat.« ("DIE ZEIT")
»Der erst 34-jährige brasilianische Autor Daniel Galera hat einen packenden Roman über das Thema Entfremdung geschrieben.« ("DER SPIEGEL")
»Eine magische Geschichte von weitläufigster Lakonie.« ("Frankfurter Rundschau")
»Man kann kaum glauben, dass ein so junger Autor sein Handwerk so meisterhaft beherrscht. Galera wird von der Kritik mit den ganz grossen der Literatur verglichen wird. Mit Ernest Hemingway zum Beispiel oder mit Cormac McCarthy. Und man muss sagen: Zu Recht.« ("ORF")
»Galera zieht seine Leser in die Tiefen der menschlichen Seele, taucht ab in morastige Familiengeheimnisse. Sein Stil aber bleibt wasserklar und hellsichtig – ein Jonathan Franzen Brasiliens.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Eine betörende Story über männliche Wut und Weltverlorenheit.« ("SPIEGEL ONLINE")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2015

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

422

Maße (L/B/H)

18.8/11.6/3 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1

Originaltitel

Barba ensopada de sangue

Übersetzt von

Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46568-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    11.02.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Die Hauptfigur Leopoldo…

    Die Hauptfigur Leopoldo begibt sich in diesem Roman auf die Suche nach seiner Identität und seiner Familiengeschichte. Nachdem sein Vater sich das Leben genommen hat, nimmt er dessen Hündin Beta bei sich auf und zieht in einen kleinen Ort direkt ans Meer. Dort soll sein Großvater vor Jahren ermordet worden sein, doch niemals wurde seine Leiche gefunden. Nachdem seine Frau Leopoldo verlassen hatte um mit seinem Bruder zusammenzuleben und sein Vater tot ist, scheint er kaum noch einen Plan für sein Leben zu haben und konzentriert sich jetzt auf die Idee, die Familiengeschichte aufzudecken. „Flut“ ist ein sehr intensiver Roman, der im heutigen Brasilien spielt. Die Hauptfigur wirkt lange nur wie ein Schatten, der eine Basis fehlt und ein Sinn im Leben. Durch eine Erkrankung kann er sich keine Gesichter merken und gerät immer wieder in seltsame Situationen, weil er nicht einmal seine Freundin oder gute Freunde wieder erkennen kann. Das passt aber sehr gut zu seinem Leben, es verstärkt den Eindruck seiner Einsamkeit und seiner Unsicherheit, die Krankheit ist wie ein Sinnbild seines Daseins. Er ist Schwimmer und trainiert in einem Fitnessstudio verschiedene Schüler, oft wirkte er auf mich jedoch eher wie ein einem Strudel im Meer gefangen, er kämpft und schwimmt in seinem Leben, ohne voran zu kommen. Obwohl der Protagonist einem gar nicht unbedingt sympathisch ist, schafft der Autor Daniel Galera es, dass er einem ans Herz wächst. Er sucht mit seinem Großvater auch ein wenig seine Identität, was sehr deutlich daran wird, dass wir erst ganz zum Schluss seinen Namen erfahren. Bis dahin ist es immer nur „er“, ein namenloser ohne besondere Bedeutung. Die Geschichte und der Stil des Autors nehmen einen schnell gefangen und ziehen einen in eine fast düstere Welt mit viel Schatten, aber wenig Licht. Das Buch beeindruckt und lässt einen nicht los. Die Suche nach der Vergangenheit, um die Gegenwart zu verstehen, ist kein neues Motiv, wird von Daniel Galera aber auf wunderbare Weise umgesetzt. „Flut“ von Daniel Galera ist kein Buch, dass man nebenbei liest, man muss sich darauf einlassen, aber dann wird es einen nicht mehr loslassen und mitreißen. Ein großartiges Stück Literatur.

  • Bewertung

    aus Münster

    5/5

    02.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman voller Zauber

    „Flut“ ist ein Roman, der den Zauber des einfachen Lebens einfängt und den Leser stark mit dem Protagonisten verbindet. Das einfache Leben besteht aus dem Leben an sich, bei dem die Notwendigkeit des Geldverdienens an zweiter Stelle steht. Weder Geld, noch Kontakte in die Heimat oder zu Freunden kommt eine große Bedeutung zu. Das Erleben des Ortes, das Erleben des Meeres, das Leben am letzten Aufenthaltsort seines Großvaters und das Wohlergehen seiner alten Schäferhündin stehen im Vordergrund. Für Galera standen Namen nicht im Vordergrund des Romans. Ich erinnere mich nicht, dass der Protagonist einen Namen hat. Doch dank dieser Vorgehensweise schafft er eine besondere Verbindung zwischen Leser und Protagonisten. Manchmal habe ich das Gefühl gehabt, anstelle der Hauptfigur den Sand unter meinen Füßen zu spüren oder das salzige Meerwasser an meinen Lippen zu schmecken. Insgesamt führte das zu einer Entschleunigung bei mir, die alleine das Lesen des Romans ausgelöst hat. Fazit: So gerne ich mich dem Zauber dieses Romans gerne noch länger hingegeben hätte, genauso entwickelt er auch einen Lesesog. Ich wollte ihn nicht mehr beiseitelegen. Dank seiner Wortgewalt und des Zaubers der Geschichte und der Worte war ich während des Lebens in Brasilien. In einer Gemeinde, in der Träumen und Traditionen eine andere Bedeutung beigemessen wird als in Deutschland, einem Land, in dem die Polizei nicht jedem geheimnisvollen Verschwinden auf den Grund geht. Denn eine Gemeinschaft kann viele Geschehnisse auch alleine regeln, ohne dass es einer Behörde bedarf. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung für diesen zeitgenössischen Roman.

  • Edith Berger

    5/5

    14.01.2015

    Buch (Taschenbuch)

    intensives, großes Leseerlebnis

    ".....Du kannst ein Kind sitzenlassen, einen Bruder, einen Vater und mit Sicherheit eine Frau, all das kann unter gewissen Umständen gerechtfertigt sein, aber nicht einen Hund, um den du dich eine Zeit lang gekümmert hast, dazu hast du nicht das Recht."..........daran erinnerte er sich, als er seinem Vater gegenüber saß. Auf dem Tisch, der zwischen ihnen stand, lag eine Pistole. Die alte Hündin seines Vaters, ein Australian Shepherd lag schnaufend zu seinen Füßen. Sie erzählten einander Bruchstücke aus ihrem Leben. Er hört zum ersten Mal von seinem Großvater und er erfährt, dass sein Vater krank ist. Als sich sein Vater vor seinen Augen erschießt, zerfällt sein eigenes Leben in Einzelteile. Schock, Wut, Verzweiflung, Fassungslosigkeit lassen ihn sich aus all seinen bisherigen Verbindungen lösen. Widerwillig zwar, nimmt er einzig die alte Hündin mit sich. Er macht sich auf in den Süden. Es wird ein Weg in die Vergangenheit. "Flut" von Daniel Galera ist ein großes, intensives Leseerlebnis.

  • Mundolibris

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    31.12.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf dieses Buch war ich schon…

    Auf dieses Buch war ich schon recht lange sehr gespannt. Viele Rezensionen haben es mit Höchstnoten bedacht und so fragte ich mich ob es wirklich so gut ist, ob die Rezensionen tatsächlich diesem Buch entsprechen. Vorab kann ich sagen sie tun es! Sprachlich sehr ausgereift schreibt der Autor in der eher ungewöhnlichen, namenlosen „Er“-Form. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig kam man schnell ins Buch hinein und wurde gefesselt. Der Protagonist begibt sich auf die Reise in die Vergangenheit seines Großvaters. Zunächst eher zurückhaltend und ohne viele Kontakte, wird er je länger dort verweilt immer aufgeschlossener und taucht ab in die Gemeinschaft des Ortes, wo er jedoch immer wieder auf Mauern des Schweigens trifft. Je weiter man im Buch vorankommt, umso schwerer fällt es dem Leser das Buch beiseite zu legen. Das Buch, eigentlich zu Schade, es in einem Zug zu lesen, nimmt einen mit auf die Reise und man kommt nicht zur Ruhe bevor man fertig ist. Für mich ist es garantiert nicht der letzte Titel des Autors, ich freue mich schon heute auf weitere Bücher von Daniel Galera. In der Summe komme ich hier nicht umhin als ebenfalls die Höchstpunktzahl zu vergeben, also 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung

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    Eva Müller-Sahli

    Orell Füssli Wirz Aarau

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    4/5

    16.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roman aus Brasilien

    Sein Vater macht Selbstmord und sein Grossvater ist spurlos verschwunden. Was ihm bleibt ist ein Schäferhund und die Suche nach seinen Vorfahren. Er lässt sich am Meer nieder, macht ausgedehnte Spaziergänge und schwimmt weit ins Meer hinaus. Die wichtigste Stimme aus Brasilien!

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