Alkibiades: Politik zwischen persönlichem Ruhm und Nutzen für die Polis
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.06.2014
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
100
Maße (L/B/H)
22/15.5/0.7 cm
Gewicht
180 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8428-7058-1
Es gibt sicher keine antike Persönlichkeit, die mehr polarisierte als Alkibiades. Damals wie heute gibt es wohl kaum jemanden, der sich mit Alkibiades beschäftigt hat, dem dieser völlig egal wäre. Diese Polarisation lässt sich selbst heute noch in der modernen Forschungsliteratur wiederfinden. Aus heutiger Sicht, mit dem Wissen über die Folgen seiner jeweiligen Entscheidung, scheint ein Urteil leicht gefällt werden zu können. Hauptsächlich sein Streben nach persönlichem Ruhm und das Versagen im politischen Handeln werden ihm zur Last gelegt. Für Alkibiades waren sein persönlicher Ruhm und der Ruhm der Stadt aber ein und dasselbe. Wenn er also persönlichen Ruhm erlangte, erlangte auch die Stadt Ruhm, was wiederum zum Nutzen der Stadt war. Aber auch andersrum, wenn Alkibiades durch sachgemässe Entscheidungen der Stadt nutzte, führte das zu Ruhm für die Stadt und letztendlich auch zu seinem eigenen Ruhm. Unsachgemässe Entscheidungen dagegen konnten der Stadt schaden und dadurch ihren Ruhm und auch seinen persönlichen Ruhm schmälern. Und genau das lag nicht im Interesse des Alkibiades. Ihn in heutige Massstäbe von Anstand, Gerechtigkeit oder sinnvollem politischen Handeln zu pressen wird Alkbiades nicht gerecht und soll in diesem Buch untersucht werden.
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