Der weibliche Vampir in der Literatur des 19. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
128 (Printausgabe)
Dateigröße
390 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640269488
Wo die eine Dissertation über weibliche Vampire die psychoanalytischen und sexuellen Komponenten des Motivs herausarbeitet, stellt die nächste über männliche Wiedergänger beispielsweise die sozialpolitische in den Vordergrund. Ohne die symbolische Kraft des Blutes zu erwähnen oder die menschliche Neigung, den Tod zu verleugnen und aus dem Leben zu verdrängen, kommt keine literarische Auseinandersetzung mit dem Vampirmotiv wirklich aus. Der auslegungsträchtige Kerngedanke des Vampirismus wird so durch seine literarische Bearbeitung in jede nur erdenkliche Phantasie aufgegliedert.
In der phantastischen Literatur des 19. Jahrhunderts hat sich die Vampirin nicht zuletzt auch durch die Sensationsgier nach immer ausgefalleneren Monstren, einer unterwanderten rigiden Sexualmoral und dem Hang der Schwarzromantiker nach düsteren Horrorgeschichten einen Platz gesichert, den sie eigentlich schon seit Jahrhunderten innehat: Vampirinnen aus Fernsehen und Büchern, wie wir sie kennen, sind letztendlich Inkarnationen der weiblichen Lamien aus der griechischen Antike. Ziel meiner Untersuchungen wird es sein, dem Gegenstandsbereich der Vampirin eine Aufwertung erfahren zu lassen, ferner ihren Emanzipationsweg anhand von Texten nachzuformen und voranzutreiben. Ihr soll damit zumindest geistig der Platz zukommen, den sie, prozentual nach ihrem Vorkommen in der Literatur betrachtet, im Gegensatz zu ihren männlichen "Artgenossen", ohnehin schon innehätte.
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