Die Werke des Dramatikers Friedrich Hebbel sind seit ihrem ersten Erscheinen im 19. Jahrhundert bis heute vielfältig und international prägend. Ob in der Dramenproduktion, in Romanen, in der Kunst, Musik, Philosophie oder gar Psychoanalyse – überall finden sich Hebbels Einflüsse. Saeko Ishikawa-Beyerstedt untersucht die Hebbel-Rezeption und deren Wandel am Beispiel seiner grossen Dramen wie „Judith“, „Maria Magdalena“ und „Die Nibelungen“. Wie hat sich die Bearbeitung seiner Werke durch zeitgenössische und spätere Dramenautoren wie Brecht, Sartre oder Hochhuth verändert? Inwieweit wurden auch charakteristische Motive und Züge seiner Dramen übernommen? Ishikawa-Beyerstedt erkennt vier Phasen der Rezeption Hebbels und macht deutlich, in welchem Umfang er in seinem Werk Probleme der Moderne vorwegnimmt.
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