"Never free, never me" - Autoritätenkritik in der Rockmusik Eine Analyse von Metallicas "The Unforgiven" und Pink Floyds "The Wall" im Vergleich mit Charles Dickens' "David Copperfield"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
45 (Printausgabe)
Dateigröße
641 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656696513
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Universität Augsburg (Lehrstuhl Vergleichende Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ideologie der Rockmusik vertritt die Werte Authentizität und Ehrlichkeit und lehnt es ab, sich Konventionen zu unterwerfen. Diese protesthafte, teilweise auch anarchistische Lebenshaltung steht ausserdem stets mit dem Jugendalter und demnach mit jugendtypischen Entwicklungsproblemen in Verbindung, mit Identitätskrisen und dem jugendlichen Wunsch nach Individualität und Selbstverwirklichung. Auch wenn Rockmusik sich inzwischen längst zum Massenphänomen entwickelt hat und sowohl Künstler als auch Anhänger das Jugendalter zum Teil bereits weit überschritten haben, so wird trotzdem die auch durch die Texte vermittelte Einstellung häufig bewahrt. Dementsprechend ist die Entwicklung eines jungen Menschen, sein "Anderssein" und die damit verbundenen Probleme ein oft aufgegriffenes Thema in der Geschichte der Rockmusik, wobei diese Thematik in der Literatur schon bei weitem länger existiert, als die Rockmusik selbst.
Die Darstellung eines Individuums und die Entwicklung seiner Persönlichkeit im Laufe des Lebens ist ein viel verwendetes Thema in der Literatur, vor allem in längeren narrativen Texten und Romanen. Besonders prägnant im viktorianischen Bildungsroman im England des 19. Jahrhunderts wurde das Leben eines Individuums von Geburt bis ins hohe Alter oder sogar bis in den Tod literarisch verarbeitet. Dabei zeigte sich zunehmend der Gedanke der Bildung im Sinne von Persönlichkeitsbildung, der Entwicklung einer eigenen Identität, die durch jedes einzelne Ereignis, die das Individuum im Laufe der Zeit erlebt, ein Stück weit geprägt wird. Doch dieses Schema findet sich nicht nur in Prosaliteratur; auch in der Rockmusik wurde das Motiv der Persönlichkeitsbildung durch die Erlebnisse und Begegnungen im Laufe des Lebens verarbeitet, wie in dieser Arbeit am Beispiel der zwischen 1991 und 2008 entstandenen Single-Auskoppelungen "The Unforgiven" , The Unforgiven II" und "The Unforgiven III" der US-amerikanischen Heavy-Metal-Band Metallica sowie am Konzeptalbum "The Wall" der britischen Band Pink Floyd deutlich gemacht werden soll.
Die Darstellung eines Individuums und die Entwicklung seiner Persönlichkeit im Laufe des Lebens ist ein viel verwendetes Thema in der Literatur, vor allem in längeren narrativen Texten und Romanen. Besonders prägnant im viktorianischen Bildungsroman im England des 19. Jahrhunderts wurde das Leben eines Individuums von Geburt bis ins hohe Alter oder sogar bis in den Tod literarisch verarbeitet. Dabei zeigte sich zunehmend der Gedanke der Bildung im Sinne von Persönlichkeitsbildung, der Entwicklung einer eigenen Identität, die durch jedes einzelne Ereignis, die das Individuum im Laufe der Zeit erlebt, ein Stück weit geprägt wird. Doch dieses Schema findet sich nicht nur in Prosaliteratur; auch in der Rockmusik wurde das Motiv der Persönlichkeitsbildung durch die Erlebnisse und Begegnungen im Laufe des Lebens verarbeitet, wie in dieser Arbeit am Beispiel der zwischen 1991 und 2008 entstandenen Single-Auskoppelungen "The Unforgiven" , The Unforgiven II" und "The Unforgiven III" der US-amerikanischen Heavy-Metal-Band Metallica sowie am Konzeptalbum "The Wall" der britischen Band Pink Floyd deutlich gemacht werden soll.
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