Die Damengang Kriminalroman
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.08.2012
Verlag
Edition DigitalSeitenzahl
176 (Printausgabe)
Dateigröße
1228 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783863946746
In der DAMENGANG finden sich vier Frauen zusammen, um durch Diebstahl und Hehlerei die eigenen Finanzen aufzubessern. Das Leben, meinen sie, kann angenehm sein, wenn man genügend Geld hat und von den Dingen, die einem gefallen, nicht nur träumen muss. Doch schon bald genügt ihnen die bescheidene Beute nicht mehr, und sie rüsten zum grossen Coup.
Kielstein, eigentlich mit Mordsachen befasst, bekommt den Fall aufgehalst. Zunächst fühlt er sich unter-, später aber überfordert. Als der Fall in einem Totschlag mündet, hat er den Ernst der Sache längst begriffen, aber nicht mit den Überraschungen gerechnet, die ihn am Ende erwarten.
DIE DAMENGANG ist frei nach einem Fall gestaltet, der sich in den achtziger Jahren in Berlin zutrug.
LESEPROBE:
Manja birst fast vor innerer Wut, aber sie kann nichts machen, sie fühlt sich an Händen und Füssen gebunden, Ihr Mann, dieser Jämmerling, dieser Säufer ohne Gefühl und Verstand, hat sie in der Hand, er erpresst sie mit einer Abgefeimtheit, wie sie nur ein Schwächling kennt, der seine letzte Chance wittert. Natürlich hat er es nicht bei dem ersten Zwanziger belassen, vielleicht wollte er das anfangs, bildete sich selber ein, Mass halten zu können, aber die Gier nach dem Alkohol warf seinen Vorsatz über den Haufen. Er weiss um ihre stillen Reserven, die Haushalt- und Urlaubskasse, ahnt wenigstens, dass so etwas existiert, verlangt in letzter Zeit sogar, dass sie ihren Schmuck verkauft. Ihm macht es nichts aus, dass er sie damit bis zum äussersten reizt. "Jahrelang hattest du mich am Gängelband", erklärt er, jetzt läuft's andersrum."
Ewig kann das nicht so weitergehen, zumal die Frauen auf ihren vollen Anteil am Verkauf der Ware drängen. Sie hat mit Inge über ihre Lage zu sprechen versucht, es dann aber bei Andeutungen belassen: Sie scheut sich zuzugeben, dass sie erpresst wird. Wer weiss, wie Jeffi auf ein solches Geständnis reagiert. Andererseits wird sie kaum ohne die Hilfe der beiden auskommen. Eine gemeinsame Abreibung für ihren Mann, eine, die sich ihm ein für allemal einprägt, scheint ihr die einzige Lösung.
Damals, nach dem Streit, hat sie die Ware gleich aus dem Haus geschafft. Den grössten Teil verscherbelt, so schnell es ging, den Rest auf ihrer Arbeitsstelle in den Spind geschlossen. Inge und Jeffi allerdings hat sie bisher nur halb auszahlen können. Nun werden sie langsam ungeduldig, das ist kein Wunder.
Kielstein, eigentlich mit Mordsachen befasst, bekommt den Fall aufgehalst. Zunächst fühlt er sich unter-, später aber überfordert. Als der Fall in einem Totschlag mündet, hat er den Ernst der Sache längst begriffen, aber nicht mit den Überraschungen gerechnet, die ihn am Ende erwarten.
DIE DAMENGANG ist frei nach einem Fall gestaltet, der sich in den achtziger Jahren in Berlin zutrug.
LESEPROBE:
Manja birst fast vor innerer Wut, aber sie kann nichts machen, sie fühlt sich an Händen und Füssen gebunden, Ihr Mann, dieser Jämmerling, dieser Säufer ohne Gefühl und Verstand, hat sie in der Hand, er erpresst sie mit einer Abgefeimtheit, wie sie nur ein Schwächling kennt, der seine letzte Chance wittert. Natürlich hat er es nicht bei dem ersten Zwanziger belassen, vielleicht wollte er das anfangs, bildete sich selber ein, Mass halten zu können, aber die Gier nach dem Alkohol warf seinen Vorsatz über den Haufen. Er weiss um ihre stillen Reserven, die Haushalt- und Urlaubskasse, ahnt wenigstens, dass so etwas existiert, verlangt in letzter Zeit sogar, dass sie ihren Schmuck verkauft. Ihm macht es nichts aus, dass er sie damit bis zum äussersten reizt. "Jahrelang hattest du mich am Gängelband", erklärt er, jetzt läuft's andersrum."
Ewig kann das nicht so weitergehen, zumal die Frauen auf ihren vollen Anteil am Verkauf der Ware drängen. Sie hat mit Inge über ihre Lage zu sprechen versucht, es dann aber bei Andeutungen belassen: Sie scheut sich zuzugeben, dass sie erpresst wird. Wer weiss, wie Jeffi auf ein solches Geständnis reagiert. Andererseits wird sie kaum ohne die Hilfe der beiden auskommen. Eine gemeinsame Abreibung für ihren Mann, eine, die sich ihm ein für allemal einprägt, scheint ihr die einzige Lösung.
Damals, nach dem Streit, hat sie die Ware gleich aus dem Haus geschafft. Den grössten Teil verscherbelt, so schnell es ging, den Rest auf ihrer Arbeitsstelle in den Spind geschlossen. Inge und Jeffi allerdings hat sie bisher nur halb auszahlen können. Nun werden sie langsam ungeduldig, das ist kein Wunder.
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