Haushaltsreformen in Deutschland. Modernisierung des Haushalts- und Rechnungswesen in öffentlichen Verwaltungen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-69564-6
Um das Vertrauen der Haushaltspolitik bei den Bürgern zurück zu gewinnen, muss eine Good Governance1 im Bereich der Haushaltssteuerung eingeführt werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Modernisierung der öffentlichen Haushaltsführung. Zwei Aspekte spielen eine vordergründige Rolle. Zum einen den Haushalt effektiv und effizient zu steuern, zum anderen den Staat und die Gesellschaft mit dem Haushalt wirksam zu steuern. Um eine vollständige Nachvollziehbarkeit über den Geldfluss und den Ressourcenverbrauch zu gewährleisten, ist die Einführung eines doppischen Rechnungssystems unumgänglich. Sämtliche Leistungsvereinbarungen sind mit Budgets verbunden und bilden somit eine Ausgabenobergrenze (Seiwald, et al., 2013 S. 9).
Eine optimale Steuerung von Staat und Gesellschaft kann nur dann erfolgen, wenn die eingesetzten öffentlichen Mittel ein Maximum an erzielten Ergebnissen und dessen Wirkungen vorweisen. Der Haushalt wird dabei als ein Steuerungsinstrument eingesetzt und muss aus diesem Grund weiterentwickelt werden (Seiwald, et al., 2013 S. 9f.).
Eine hohe Dynamik der Haushaltsreformierungen ist insbesondere auf kommunaler Ebene zu beobachten (PwC, 2009 S. 85). Im Jahre 2003, ist durch den Beschluss der ständigen Konferenz der Innenminister- und Senatoren der Länder zur Reform des Gemeindehaushalts, kurz Innenministerkonferenz (IMK), eine gesetzliche Rahmenbedingung geschaffen worden. Diese erlaubt kommunale Haushalte auf eine ressourcenorientierte Darstellung und eine outputorientierte Steuerung durch Zielvorgaben umzustellen (IMK, 2003 S. 19).
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