Das Ideal der "triuwe" im Mittelalter. Ein Vergleich der Liebeskonzeptionen in Konrad von Würzburgs "Herzmaere" und in der "Frauentreue"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-71070-7
Die höfische Liebeskonzeption zielt laut Rüdiger Schnell vor allem auf innere Werte, auf die "Innennormen" der Liebenden: Aufrichtigkeit, Beständigkeit, Selbstlosigkeit, Freiwilligkeit, Gegenseitigkeit und Treue bilden die Eck- und Zielpunkte der Liebesvorstellung. Immer wiederkehrende Motive und Gedanken bestimmen dieses "offene System" .
Die vorliegende Seminararbeit hat den Vergleich zweier Minnekonzeptionen zum Thema. Zum einen soll das "Herzmaere" von Konrad von Würzburg auf seine Liebesvorstellung hin untersucht werden, zum anderen wird die höfische Märendichtung "Frauentreue" einer Analyse unterzogen. Den Schwerpunkt der Untersuchung bildet das Ideal der "triuwe", dessen Bedeutung für das jeweilige Märe gegenüberstellend herausgearbeitet wird.
Zunächst werden die Prologe der beiden Texte miteinander verglichen, um die Intention des jeweiligen Autors herauszuarbeiten. Im Folgenden soll das Verhältnis von "vrouwe" und "ritter" in den beiden Erzählungen aufgezeigt und auf die jeweils verwendeten Motive und Symbole eingegangen werden. Das Motiv des Minnetodes wird an dieser Stelle besondere Beachtung finden.
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