Geld und Wachstum im Kreislauf der Volkswirtschaft
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
36 (Printausgabe)
Dateigröße
490 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656719571
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Welchen Einfluss hat die Inflationsrate bzw. die Volatilität der Inflation auf das langfristige Wachstum einer Volkswirtschaft? Inwieweit können der Staat und die Zentralbank diese Wirkung lenken und bestimmte Ziele mittels geldpolitischer Instrumente verfolgen? Welche ist also die aus wachstumspolitischer Sicht beste Geldpolitik?
Eine Reihe empirischer Arbeiten versuchte in den Neunzigern mittels aufwendiger Regressionen verschiedene Länder untereinander vergleichbar zu machen und die Effekte der Inflation auf das Wachstum zu isolieren. Die Ergebnisse waren zwar immer noch nicht in gewünschtem Masse eindeutig, doch liess sich sich ein statistisch signifikanter negativer Einfluss der Inflationsrate auf das Wachstum der Volkswirtschaften mit insgesamt hohem Inflationsniveau feststellen. Für Länder mit allgemein niedriger Inflation galt dies nicht mehr, hier wäre sogar ein positiver Zusammenhang herauskristallisierbar gewesen.
Man kann also von einem nichtlinearen Zusammenhang zwischen Inflation und Wachstum sprechen, der eine adäquate Modellierung verlangt. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurde bereits eine Reihe von Modellen entwickelt, die versuchten, die endogene Wachstumstheorie für geldpolitische Fragen nutzbar zu machen. Allerdings hatten bislang diese Ansätze Schwierigkeiten, die angesprochenen empirischen Fakten zu erklären. Daher soll hier ein Modell vorgestellt werden, das gezielt versucht, dieser 'stilisierten Fakten' gerecht zu werden. Es handelt sich um ein OLG-Modell, in dem Geld mittels eines cash-in-advance-Zwanges eingeführt wird. Der Nutzen der Haushalte wird durch eine CES-Nutzenfunktion beschrieben, die Firmen produzieren gemäss der Romer-Produktionsfunktion, also ist endogenes Wachstum möglich. Die Geldmenge wird exogen bestimmt. Als Schlüsselstelle für das Wachstum gilt das Sparverhalten der Haushalte, daher wird explizit die Wirkung geldpolitischer Massnahmen auf die Ersparnisbildung untersucht. In einem zweiten Schritt wird das Geldangebot als stochastischer Prozess modelliert, um den, empirisch nicht eindeutigen, Effekt der Inflationsvolatilität auf das Wachstum zu untersuchen.
Eine Reihe empirischer Arbeiten versuchte in den Neunzigern mittels aufwendiger Regressionen verschiedene Länder untereinander vergleichbar zu machen und die Effekte der Inflation auf das Wachstum zu isolieren. Die Ergebnisse waren zwar immer noch nicht in gewünschtem Masse eindeutig, doch liess sich sich ein statistisch signifikanter negativer Einfluss der Inflationsrate auf das Wachstum der Volkswirtschaften mit insgesamt hohem Inflationsniveau feststellen. Für Länder mit allgemein niedriger Inflation galt dies nicht mehr, hier wäre sogar ein positiver Zusammenhang herauskristallisierbar gewesen.
Man kann also von einem nichtlinearen Zusammenhang zwischen Inflation und Wachstum sprechen, der eine adäquate Modellierung verlangt. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurde bereits eine Reihe von Modellen entwickelt, die versuchten, die endogene Wachstumstheorie für geldpolitische Fragen nutzbar zu machen. Allerdings hatten bislang diese Ansätze Schwierigkeiten, die angesprochenen empirischen Fakten zu erklären. Daher soll hier ein Modell vorgestellt werden, das gezielt versucht, dieser 'stilisierten Fakten' gerecht zu werden. Es handelt sich um ein OLG-Modell, in dem Geld mittels eines cash-in-advance-Zwanges eingeführt wird. Der Nutzen der Haushalte wird durch eine CES-Nutzenfunktion beschrieben, die Firmen produzieren gemäss der Romer-Produktionsfunktion, also ist endogenes Wachstum möglich. Die Geldmenge wird exogen bestimmt. Als Schlüsselstelle für das Wachstum gilt das Sparverhalten der Haushalte, daher wird explizit die Wirkung geldpolitischer Massnahmen auf die Ersparnisbildung untersucht. In einem zweiten Schritt wird das Geldangebot als stochastischer Prozess modelliert, um den, empirisch nicht eindeutigen, Effekt der Inflationsvolatilität auf das Wachstum zu untersuchen.
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